Kinderwunsch

Wenn das Baby ausbleibt

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Konsument 7/2000 veröffentlicht: 01.07.2000

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Meist mehrere Faktoren

Früher standen Umweltfaktoren unter schwerem Verdacht, aber nach derzeitigen Erkenntnissen spielen diese eine Nebenrolle. Daneben können Arbeitsstoffe und Medikamente die Ursache sein. Oft beeinträchtigen organische Krankheiten die Fruchtbarkeit, seltener ererbte Faktoren, häufig ist es der Stress. Hektik und Überlastung lassen den hormonellen Regelkreis aus dem Takt geraten – die Periode ist gestört, die Samenproduktion mangelhaft. Häufig wirken organische und psychische Faktoren zusammen. Bei etwa zwei von zehn Kinderwunschpaaren kann der Grund derzeit nicht gefunden werden.

Verborgene Konflikte

Sterilität kann eine Botschaft vermitteln: In diesem Leben ist zu wenig Platz für ein Kind – können wir es vitaler gestalten? Können wir uns mehr Entspannung, Spiel und Spaß gönnen? Können wir mehr in unseren Körper hineinhorchen, nachspüren, was wir uns selbst wünschen und was voneinander? Können wir offen miteinander reden und wollen wir wirklich beide ein Kind? In den Tiefen der Seele versteckt sich mancher Konflikt.

Darüber reden hilft

Was können Kinderwunschpaare tun? Das Einfachste ist: darüber reden! Das hat eine neue Studie aus den USA enthüllt: In der Harvard Medical School in Boston trafen ungewollt kinderlose Frauen zehn Wochen lang für jeweils zwei Stunden in Gruppen zwanglos zusammen und erzählten einander von ihren Problemen, Gefühlen und Gedanken. Nach zehn Wochen war jede zweite von ihnen schwanger – diese Erfolgsrate erreicht keine medizinische Behandlung.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo