KONSUMENT.AT - Lösemittel - Lösemittel

Lösemittel

Es liegt was in der Luft

Seite 2 von 3

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 4/2002 veröffentlicht: 01.04.2002, aktualisiert: 24.04.2002

Inhalt

Lösemittel sind allgegenwärtig

Klebstoffe, Farben, Lacke, Lasuren, Grundierungen, Verdünner, Abbeizmittel oder Silikondichtungsmasse sind typische Einsatzbereiche von Lösemitteln. Doch damit nicht genug: Sie kommen in Reinigungsmitteln, Mottenschutzmitteln und einigen Körperpflegeprodukten vor. Sie werden in der chemischen Reinigung zur Fleckentfernung eingesetzt, in Druckereien zum Säubern der Druckwalzen, und die Chemie-, die Kunststoff- und die Lederindustrie benötigen sie als Hilfsstoffe für die Produktion. In neu gebauten oder renovierten Häusern stellen Bauteile, Wandverkleidungen, Isoliermaterialien, Anstriche oder Bodenbeläge mögliche Lösemittelquellen dar. Gleiches gilt für neue Möbel. Benzinausdünstungen und Autoabgase enthalten flüchtige Kohlenwasserstoff-Verbindungen, die auch ein Bestandteil industriell hergestellter Lösemittel sind. Und schließlich ist die Raumluft auch durch Raumluftsprays, Lampenduftöle, Räucherstäbchen und Tabakrauch belastet.

Ausgiebiges lüften

Wie man sieht ist es praktisch unmöglich, den Lösemitteln zu entgehen. Gerade die hausgemachten Belastungen der Raumluft lassen sich aber leicht vermeiden. Auch mehrmals tägliches, ausreichendes Lüften verbessert die Situation merklich. Kleidungsstücke, die aus der chemischen Reinigung kommen, sollten zunächst gut auslüften. Gleiches gilt für neue Möbelstücke, besonders wenn sie in Plastikfolie verschweißt waren. Lacke, Farben oder Pinselreiniger sollten nicht in der Wohnung aufbewahrt und nur in gut belüfteten Räumen verwendet werden.

Inhalt

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen