KONSUMENT.AT - Marketing-Negativpreis: "Goldener Zaunpfahl" - Klischeereiches Gendermarketing

Marketing-Negativpreis: "Goldener Zaunpfahl"

Stereotype und veraltete Rollenbilder

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KONSUMENT 4/2021 veröffentlicht: 25.03.2021

Inhalt

In einer Onlineumfrage haben Verbraucherinnen den »Goldenen Zaunpfahl« ermittelt. Der Negativpreis geht dieses Jahr an die Marke "Topmodel".

Mädchen mit Kulleraugen und Schmollmündchen auf rosafarbenen Heften und Schultaschen: Mit ihrer Marke TOPModel hat die Firma Depesche den Negativpreis „Goldener Zaunpfahl“ für ihre klischeereichen Spielwaren gewonnen. Konsumentinnen und Konsumenten wählten die Marke mit weiblichen Manga-Figuren zum Preisträger für absurdes Gendermarketing.

Eingeschränktes Bild von Geschlechterrollen

Laut Jury handelt es sich hier um ein stereotypes und sehr eingeschränktes Bild davon, was Mädchen zu interessieren habe und insbesondere wie sie auszusehen haben. Die Verantwortlichen wollen durch den Schmähpreis Unternehmen und Verbraucher für stereotype und veraltete Rollen im Marketing sensibilisieren.

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