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Medikamente: Ascorbisal, Dobendan Lutschpastillen

Halsentzündungen, Fieber und Schmerzen

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Konsument 4/2010 veröffentlicht: 18.03.2010

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Ascorbisal

Testurteil: Auch geeignet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber. Mit Einschränkung geeignet bei Zahnschmerzen wegen der verzögerten Blutgerinnung. Das Präparat kombiniert Acetylsalicylsäure mit Vitamin C (Ascorbinsäure). Acetylsalicylsäure wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Vitamin C hat keine derartigen Effekte. Es gibt auch keine kontrollierten klinischen Studien, die ausreichend nachweisen, dass Vitamin C die Immunabwehr gegen Erkältungen stärkt.

Ascorbisal gegen Schmerzen und Fieber (Bild: VKI/K. Schreiner)

Präparat: Ascorbisal Brausetabletten/Tabletten, 20 Stück

Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure, Vitamin C

Preis: € 7,60 (Brause)/1,25 (Tabletten)

Anwendung: Gebrauchsinformation zur maximalen Einnahmemenge beachten.

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen: Wird das Mittel öfter als zehn Tage im Monat eingenommen, können Dauerkopfschmerzen entstehen. Auch das Risiko für Nierenschäden steigt. Patienten mit Nierensteinen sollten das Mittel nicht einnehmen. Ebenfalls nicht eingenommen werden darf Ascorbisal bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, nicht ausreichend behandelter schwerer Herzschwäche, Neigung zu Blutungen sowie bei einer vorliegenden Allergie gegen Acetylsalicylsäure. Es bestehen auch gefährliche Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten. Bei gleichzeitigem Alkoholkonsum steigt das Risiko für Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre und Blutungen. Wird Blut erbrochen oder ist der Stuhl schwarz, sofort den Notarzt rufen. Bei Hautrötung und Juckreiz besteht Allergiegefahr – Mittel umgehend absetzen. Bei starkem Hautausschlag, Juckreiz, Herzrasen, Atemnot, Schwäche und Schwindel ist unverzüglich ein Notarzt zu rufen, da eine lebensbedrohliche Allergie vorliegen kann. Bei Hörstörungen, Ohrgeräuschen, Schwindel und Bewusstseinsstörungen wurde vermutlich zu hoch dosiert – sofort einen Arzt rufen!

Schwangerschaft, Kinder und ältere Menschen: Kinder unter zwölf Jahren sowie Schwangere und stillende Mütter sollten keine Mittel mit Acetylsalicylsäure (ASS) einnehmen. Bei Menschen über 60 Jahre besteht ein erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Blutungen, deshalb sollte eine geringere Dosis eingenommen werden.

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