Medikamente: Chlorhexamed, Lemocin, Mexalen

Schleimhautentzündungen, Schmerzen, Fieber

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Konsument 11/2007 veröffentlicht: 19.10.2007, aktualisiert: 14.11.2007

Inhalt

Lemocin Lutschtabletten

  • Wenig geeignet bei Halsentzündungen, Mundschleimhaut- und Zahnfleischentzündungen. Nicht sinnvolle Kombination eines Antiseptikums mit einem örtlich betäubenden Wirkstoff und einem Antibiotikum, das nur oberflächlich wirkt und Bakterien in Schleimhautfurchen und Zahnfleischtaschen nicht erreicht. 

Präparat: Lemocin Lutschtabletten 20 Stück
Wirkstoffe: Tyrothrizin, Cetrimonium, Lidocain
Preis:  € 5,40

Anwendung: Mehrmals täglich ein bis zwei Lutschtabletten im Mund zergehen lassen.

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen: Wenn sich die Schleimhaut rötet und schmerzt, kann eine Unverträglichkeit vorliegen. Das Mittel ist dann abzusetzen. Lassen die Beschwerden einige Tage danach nicht merklich nach, ist ein Arzt aufzusuchen. Bei Allergie auf Cetrimonium darf Lemocin nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Kinder: Bei kleineren Kindern sollten Lutschtabletten nicht angewendet werden. Säuglinge und Kleinkinder verschlucken Lutschtabletten häufig. Über die Risiken einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es keine Erkenntnisse. Da das Mittel als „wenig geeignet“ bewertet wird, sollten Schwangere und Stillende darauf verzichten und Kinder nicht damit behandelt werden.

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