KONSUMENT.AT - Medikamente: Hova - Hova: Testurteil im Detail

Medikamente: Hova

Bei Schlafstörungen

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 29.08.2013

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Testurteil: Mit Einschränkung geeignet bei Schlafstörungen, wenn nichtmedikamentöse Maßnahmen versagt haben.

 Hova; Bild: E. Würth/VKI

Mittel, die nur Baldrian – ausreichend hoch dosiert – enthalten, sind vor­zuziehen. Hova enthält Baldrianextrakt (Valeriana officinalis) als beruhigendes oder schlafförderndes Mittel, kombiniert mit einem Auszug aus Hopfenzapfen. Viele Inhaltstoffe des Baldrians sind identifiziert worden. Welche jedoch zur schlafanstoßenden Wirkung beitragen, ist bisher nicht geklärt. Da sich die therapeutische Wirksamkeit von Baldrianextrakt noch nicht abschließend beurteilen lässt, werden die Produkte als mit Einschränkung geeignet bewertet. Frisch gepflückter Hopfen enthält ein ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe und eine chemische Substanz, die beruhigend wirkt.

Diese Bestandteile zersetzen sich jedoch rasch, wenn der Hopfen getrocknet wird oder wenn aus Hopfen ein Extrakt bereitet und dann zu festen Arzneiformen verarbeitet wird. Es gibt keine Untersuchungen, die zeigen, dass es vorteilhaft ist, Baldrian mit einer anderen Pflanze zusammen anzuwenden. Ein reines Baldrianprodukt in ausreichend hoher Dosierung ist in jedem Fall vorzuziehen.

Präparat: Hova Filmtabletten

Wirkstoff: Trockenextrakt aus Baldrianwurzel und Hopfenzapfen

Preis: 30 Stück 7,80 Euro

Anwendung: Als Beruhigungsmittel nehmen Erwachsene 1 bis 3 Mal täglich eine Tablette ein. Als Schlafhilfe etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen zwei Tabletten einnehmen.

Gegenanzeigen, Neben- und Wechselwirkungen: Es können Kopfschmerzen oder Störungen im Magen-Darm-Trakt (Übelkeit, Bauchkrämpfe) auftreten. Allergische Hautreaktionen können nicht ausgeschlossen werden.

Kinder, Schwangerschaft, Stillzeit: Kindern unter sechs Jahren darf das Mittel nicht verabreicht werden. Über die Anwendung bei älteren Kindern gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Sicherheitshalber sollten Sie ihnen das Mittel nicht geben bzw. nur nach Absprache mit einem Arzt. Aus Vorsichtsgründen sollte das Mittel während der ersten drei Schwangerschaftsmonate nicht eingenommen werden. Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat und in der Stillzeit erscheint eine Anwendung bei Bedarf
vertretbar.

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