KONSUMENT.AT - Medikamente: Migränemittel - Präparat vermisst?

Medikamente: Migränemittel

Gewitter im Kopf

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Konsument 12/2004 veröffentlicht: 11.11.2004

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Präparat vermisst?

Das lässt sich erklären. Basis dieses Artikels ist ein Kapitel aus unserem Handbuch „Medikamente“. Für dieses haben Fachleute der Stiftung Warentest in Berlin die in Deutschland zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen am häufigsten verordneten Arzneimittel begutachtet. Bewertet wurde ihre Eignung für die Anwendungsgebiete, für die die Präparate zugelassen sind, hier also zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne.

Unsere Tabelle listet die Präparate auf, die in Österreich erhältlich und den in Deutschland bewerteten bezüglich Inhaltstoffen und Anwendungsgebieten gleich sind. Nur dann konnten wir die Bewertung übernehmen. Wenn Sie „Ihr“ Mittel vermissen, kann das folgende Gründe haben:

  • Es handelt sich um ein ergotaminhaltiges Präparat wie beispielsweise Avamigran®, Ergokapton®, Synkapton®. In Deutschland ist Mitte 2003 die behördliche Zulassung für nahezu alle Arzneimittel mit Ergotaminen zur Migränebehandlung erloschen.
  • Ihr Präparat enthält den Wirkstoff Flunarizin (Amalium®, Sibelium®). Diese Mittel werden vorbeugend eingesetzt. Bei unseren deutschen Nachbarn erhielten sie erst vor kurzem die Zulassung für diesen Einsatzbereich.
  • Das Arzneimittel enthält ein Triptan, für das es noch keine Langzeiterfahrung gibt. Das betrifft Almogran®, Relpax® und Eumitan®.

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