Medikamente: Mittel bei starken Schmerzen (Teil 2)

Opiate als Hilfe

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Konsument 10/2004 veröffentlicht: 15.09.2004

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Endlich keine Schmerzen!

Opioide eignen sich besonders bei Schmerzen in Muskeln und Bindegewebe. Bei Knochenschmerzen kann es sinnvoll sein, zusätzlich ein Mittel der Stufe 1 des WHO-Schemas (siehe dazu: Weitere Artikel - „Schmerzmittel“) einzunehmen. Darüber hinaus ist bei anhaltenden Schmerzzuständen oft eine ergänzende Medikation mit Arzneistoffen notwendig, die nicht schmerzstillend wirken, aber die Schmerzwahrnehmung dämpfen. Dazu gehören zum Beispiel Wirkstoffe, die sonst bei Depressionen oder Epilepsie eingesetzt werden.

Dosis nach Bedarf

Dosiert werden Opioide so, wie es das Schmerzempfinden des Kranken erfordert und es dem Krankheitsverlauf entspricht. Die Dosis wird so lange gesteigert, bis der Betroffene schmerzfrei ist. Gelingt das nicht, muss vielleicht zu einer anderen Substanz gewechselt werden, oder das Schmerzmittel muss gespritzt oder durch Infusion verabreicht statt geschluckt werden. In jedem Fall lassen sich mit einer kompetenten Schmerztherapie auch schwerste Schmerzen beherrschen. Die Opioidbehandlung kann so lange fortgesetzt werden, wie die Schmerzen andauern – bei Bedarf bis zum Lebensende.

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