KONSUMENT.AT - Medikamente: Rezeptfreie Schnupfenmittel - Maßnahmen gegen Schnupfen

Medikamente: Rezeptfreie Schnupfenmittel

Verschnaufpause

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Konsument 11/2007 veröffentlicht: 17.10.2007

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Maßnahmen gegen Schnupfen

Mit Salzlösung spülen: Während der Heizperiode, wenn die Zimmerluft trocken ist, neigen wir besonders dazu, uns einen Schnupfen einzufangen. Wem die Prozedur nicht zu umständlich ist, der kann zur wirksamen Vorbeugung, aber auch zur Behandlung des Schnupfens die Nase täglich mit einer Salzlösung spülen. Dazu einfach einen Teelöffel Kochsalz in einem Liter lauwarmem Wasser auflösen und die Flüssigkeit in eine in der Apotheke erhältliche Nasendusche (siehe dazu: " Emser Nasendusche ") füllen. Den Stutzen der Kanne dabei an ein Nasenloch drücken, den Kopf schräg über das Waschbecken halten, die Kanne etwas anheben und den Mund öffnen. Die Flüssigkeit rinnt durch den Stutzen in das eine Nasenloch hinein, hinter der Nasenscheidewand zur anderen Seite und durch das rechte Nasenloch wieder heraus.

Wird der Mund dabei ständig offen gehalten, fließt die Lösung nur in sehr geringen Mengen in den Rachen, und nach einiger Übung gar nichts mehr davon. Nach der Spülung die Nase putzen und den Vorgang auf der anderen Seite wiederholen. Durch die Nasenspülung wird der mit Viren besiedelte Schleim ausgespült und die Nasenschleimhaut befeuchtet. Die Salzlösung muss allerdings täglich frisch zubereitet werden, da sich sonst Krankheitserreger darin vermehren können. Die sicherere, aber auch weit kostspieligere Variante ist es, Nasenspülsalz in der Apotheke zu erwerben. Bei Kleinkindern kann die Nase mit einer Tropfpipette mehrmals täglich angefeuchtet werden.

Luft befeuchten: Auch feuchtere Raumluft lässt uns bei verstopfter Nase leichter atmen. Um die Luft anzufeuchten, können Wasserschalen im Raum aufgestellt oder feuchte Tücher über die Heizung gehängt werden, auch Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima.

Festsitzender Schleim löst sich bei einem Kopfdampfbad am besten. Dazu einen Liter kochendes Wasser in eine Schüssel geben, den Kopf mit einem großen Frotteehandtuch bis zu den Schultern abdecken und die aufsteigenden Dämpfe durch die Nase tief einatmen. Einige dem Wasser zugesetzte Tropfen ätherischer Öle (zum Beispiel aus Eukalyptus oder Kiefernnadeln) können für noch freieren Atem sorgen. Wird bei der Inhalation eine Salzlösung (zwei Teelöffel Kochsalz auf einen Liter Wasser) verwendet, muss mit einem Vernebler inhaliert werden. Das Salz bleibt sonst an der Gefäßwand hängen und gelangt nicht in die Atemwege. Ein Vorbehalt gilt für Asthmatiker, da eine Inhalation Asthmaanfälle auslösen kann.

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