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Medikamente: Tussamag Hustensaft

Mittel bei Husten

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Konsument 3/2011 veröffentlicht: 21.02.2011

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Testurteil: Mit Einschränkung geeignet als sekretlösendes Mittel bei Husten. Dieses pflanzliche Präparat soll den Hustenreiz lindern und das Abhusten festsitzenden Schleims erleichtern. Die ätherischen Öle in Thymian regen die Tätigkeit der sekretabgebenden Zellen in den Bronchien an und aktivieren die Flimmerhärchen. Auf diese Weise verflüssigt sich der Schleim und lässt sich besser abhusten. Darüber hinaus wirkt Thymian krampflösend. Aus den bisher vorliegenden Studien ist allerdings noch nicht ausreichend zu erkennen, ob der Husten mit diesen Medikamenten tatsächlich schneller abklingt als ohne sie.

Präparat: Tussamag Hustensaft, 110 g

Wirkstoffe: Thymian- und Kastanien-Extrakt

Preis: 4,40 Euro

Tussamag Hustensaft (Bild: VKI)

Anwendung: 3 – 4 Mal täglich einen Esslöffel voll einnehmen; Kinder 6 – 12 Jahre: 3 – 6 Mal täglich einen Teelöffel voll, Kinder 2 – 5 Jahre: 2 – 3 Mal täglich einen Teelöffel voll, Kinder unter 2 Jahren sollten das Mittel nicht einnehmen.

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen: Liegt eine Allergie auf Lippenblütlergewächse (Thymian, Pfefferminze, Lavendel, Basilikum) vor, sollte Tussamag nicht eingenommen werden. Ebenfalls verzichten sollte, wer allergisch auf Birke, Beifuß oder Sellerie reagiert, da die Gefahr einer Kreuzallergie besteht. Eine allergische Reaktion liegt vermutlich vor, wenn sich die Haut verstärkt rötet und juckt. Dann sollte das Mittel abgesetzt werden. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das Mittel enthält Alkohol. Personen mit Alkoholproblemen dürfen es deshalb nicht einnehmen. Auch Leberkranke und Menschen mit Anfall-Leiden sollten den Alkoholgehalt berücksichtigen. Alkohol kann zudem die Wirkung vieler Arzneimittel (z.B. Schlaf- und Beruhigungsmittel, Psychopharmaka, starke Schmerzmittel, einige Mittel bei hohem Blutdruck) verstärken.

Schwangere und Kinder: Mittel ohne Alkohol sind vorzuziehen. Für die Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern stehen niedrig dosierte Mittel und geeignete Zubereitungsformen (Säfte und Zäpfchen) zur Verfügung. Über die Risiken einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es keine Erkenntnisse. Sicherheitshalber sollte das Mittel daher nicht angewendet werden beziehungsweise nur dann, wenn der Arzt dies ausdrücklich befürwortet.

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