KONSUMENT.AT - Medikamente: Venostasin-Creme - Venostasin-Creme

Medikamente: Venostasin-Creme

Venenerkrankungen

Seite 2 von 3

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 8/2011 veröffentlicht: 22.07.2011

Inhalt

Testurteil: Wenig geeignet bei Venenerkrankungen, weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen ist. Extrakte aus der Rosskastanie sollen entzündungshemmend wirken und die Blutgefäße von innen „abdichten“, sodass sich im Gewebe weniger Flüssigkeit ansammelt. Dass dies gelingt, ist jedoch nicht ausreichend nachgewiesen. Der Wirkstoff dringt nicht gut genug durch die Haut und gelangt deshalb nicht in relevanter Menge in den Blutkreislauf. Venostasin-Creme gilt deshalb als „wenig geeignet“.

Vergleichbare innerlich anzuwendende Präparate mit Rosskastanienextrakt bewerten wir als mit Einschränkung geeignet. Sie sollten allerdings nicht als alleinige Therapie angewendet werden, sondern allenfalls eine Kompressions­behandlung unterstützen. Vor allem bei bereits deutlich ausgeprägter Venenschwäche können auch die innerlich anzuwendenden Präparate mit Rosskastanienextrakt eine Kompressionsbehandlung mit Strümpfen oder Verbänden nicht ersetzen.Venostasin-Creme (Bild: VKI/K. Schreiner)

Präparat: Venostasin-Creme, 75 g

Wirkstoff: Rosskastaniensamen-Trockenextrakt

Preis: 6,90 Euro

Anwendung: 1- bis 3-mal täglich dünn und gleichmäßig auf die intakte Haut über den betroffenen Körperstellen auftragen.

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen: Das Mittel enthält Parabene. Diese Konservierungsmittel können eine Allergie auslösen. Wenn sich die Haut rötet und juckt, liegt vermutlich eine Allergie vor, dann sollte das Präparat abgesetzt werden. Sind die Hauterscheinungen nach einigen Tagen immer noch nicht abgeklungen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Kinder: Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht vorgesehen. Bei Schwangeren und Stillenden ergaben bisherige Erfahrungen keine Anhaltspunkte für schädigende Wirkungen.

Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
15 Stimmen
Weiterlesen