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Medikamente:Voltadol Schmerzgel

Bei Muskelverspannungen, Sportverletzungen und Co

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KONSUMENT 4/2012 veröffentlicht: 29.03.2012

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Bei Muskelverspannungen, Hexenschuss und Nackensteife sowie Schmerzen und Schwellungen nach stumpfen Verletzungen und Sportverletzungen.

Testurteil: Mit Einschränkung geeignet bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Dass das Mittel deutlich besser wirkt als ein wirkstofffreies Gel, ist nur für die erste Behandlungswoche nachgewiesen. Aussagekräftige Vergleichsstudien mit entzündungshemmenden, schmerzstillenden Mitteln zum Einnehmen fehlen. Bei der äußerlichen Anwendung durchdringt nur relativ wenig Wirkstoff die Haut und erreicht tiefere Gewebeschichten oder das Gelenk. Wie viel es ist und wie weit der Wirkstoff vordringt, hängt unter anderem von der Beschaffenheit der Haut ab.

Allerdings ist davon auszugehen, dass bei äußerlicher Anwendung auch deutlich weniger Nebenwirkungen auftreten. Wird das Mittel nur kurze Zeit eingesetzt, bleiben Nebenwirkungen – abgesehen von eventuellen allergischen Hauterscheinungen an der Auftragstelle – sogar ganz aus.

Präparat: Voltadol Schmerzgel Wirkstoff: Diclofenac-Diäthylamin Preis: Voltadol Schmerzgel 60 g/5,40 Euro; Voltadol Schmerzgel 75 g/9,95 Euro; Voltadol Schmerzgel 120 g/9,85 Euro; Voltadol Schmerzgel 150 g/11,20 Euro

Anwendung: Mehrfach täglich auf der betroffenen Stelle auftragen und leicht einmassieren. Bessern sich die Beschwerden nach einer Woche nicht, ist ein Arzt zu konsultieren. Ohne ausdrückliche ärztliche Empfehlung höchstens zwei Wochen anwenden.

Gegenanzeigen, Neben- und Wechselwirkungen: Das Mittel darf nicht bei Verbrennungen,Voltadol Schmerzgel, Bild: VKI/E. Würth nicht an offenen verletzten, entzündeten oder mit einem Ausschlag überzogenen Hautstellen angewendet werden. Es darf auch nicht auf Schleimhäute und in die Augen gelangen. Eine längere Anwendung auf großen Flächen wird nicht empfohlen, da Nebenwirkungen auch im Körperinneren (Magen-Darm-Trakt) nicht auszuschließen sind. Unter folgender Bedingung sollte das Mittel nur nach Rücksprache mit einem Arzt und nachdem dieser Nutzen und Risiken besonders sorgfältig abgewogen hat angewendet werden: Wenn eine Allergie gegen Acetylsalicylsäure oder ein anderes nichtsteroidales Schmerz- bzw. Rheumamittel (z.B. Ibuprofen, Diclofenac) vorliegt, wenn bereits einmal ein Asthmaanfall, ein allergischer Schnupfen oder allergische Hautreaktionen aufgetreten sind. Wenn sich die Haut dort, wo das Mittel aufgetragen wird, verstärkt rötet und juckt, reagieren Sie vermutlich allergisch auf Bestandteile des Gels. Dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Kinder, Schwangerschaft und Stillzeit: Nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren anwenden. In den ersten beiden Schwangerschaftsdritteln soll das Mittel nur angewendet werden, wenn der Arzt es für dringend erforderlich hält, danach und in der Stillzeit gar nicht.

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