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Medikamente: Wick Inhalierstift

Gegen verstopfte Nase

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KONSUMENT 12/2011 veröffentlicht: 24.10.2011, aktualisiert: 24.02.2017

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Testurteil: Mit Einschränkung geeignet bei verstopfter Nase. Die bisher vorliegenden Studien reichen noch nicht aus, um den therapeutischen Stellenwert abschließend zu bestimmen. Die enthaltenen leicht flüchtigen ätherischen Pflanzenöle regen die Tätigkeit der Flimmerhärchen in der Nasen- und Bronchialschleimhaut an und setzen die Oberflächenspannung in den Lungenbläschen herab, was dazu führen kann, dass Sauerstoff und Kohlendioxid besser ausgetauscht und Schleim leichter abtransportiert wird. In heißem Wasser gelöst, verdunsten die ätherischen Öle rasch und reichern sich in der Raumluft an. Bei Erkältungen, vor allem bei Schnupfen und Husten, kann dies das Atmen erleichtern. Auf den Verlauf der Erkältung hat das Mittel sonst keinen Einfluss.

Wick Inhalierstift im KONSUMENT-Test (Bild: VKI) 

Präparat: Wick Inhalierstift

Wirkstoffe: Levomenthol, Kampfer; Hilfsstoffe: Fichtennadelöl, Methylsalicylat

Preis: 3,40 Euro

Anwendung: Applikationsröhrchen bei Bedarf in eine Nasenöffnung halten, die andere Nasenöffnung zuhalten und dabei tief einatmen. Das Präparat sollte keinesfalls länger als sieben Tage ohne Unterbrechung angewendet werden. Das Mittel enthält Kampfer. Achten Sie strikt darauf, dass es für Kinder unerreichbar aufbewahrt wird. Kampfer kann bei Einnahme in großen Mengen schwere Nervenschäden bis hin zu Krampfanfällen und Koma auslösen. Händewaschen nach Anwendung des Stiftes verringert die Wahrscheinlichkeit, andere Personen mit Erkältungsviren anzustecken. Der Inhalierstift sollte nur von einer Person benutzt werden. Wird er von mehreren Personen gemeinsam verwendet, werden Viren und andere Krankheitserreger übertragen (Ansteckung).

Gegenanzeigen, Neben- und Wechselwirkungen: Wenn Sie unter Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen leiden (z.B. Keuchhusten, Pseudokrupp), dürfen Sie dieses Mittel nicht anwenden. Die ätherischen Öle können die Bronchialschleimhaut so stark reizen, dass Atembeschwerden bis hin zu einem Asthmaanfall auftreten können. Wenn die Haut sich verstärkt rötet und juckt, liegt vermutlich eine allergische Reaktion vor. Dann sollte das Präparat abgesetzt werden. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Kinder, Schwangerschaft und Stillzeit: Kampfer- und mentholhaltige Präparate dürfen bei Säuglingen und Kleinkindern unter zwei Jahren keinesfalls im Bereich von Nase und Mund angewendet werden, weil sie Verkrampfungen der Stimmritze, des Kehlkopfs und der Atemwege und damit eine lebensbedrohliche Atemnot auslösen können. Aus diesem Grund dürfen Kinder mit einem derartigen Mittel auch nicht inhalieren. Schwangere und Stillende können das Präparat anwenden.

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