KONSUMENT.AT - Medikamente: Wick VapoRub-Salbe, Sidroga Brust-Hustentee - Wick VapoRub-Salbe

Medikamente: Wick VapoRub-Salbe, Sidroga Brust-Hustentee

Erkältungen und Husten

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 15.12.2008

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Testurteil: Wenig geeignet bei Erkältungen. Wick VapoRub (Foto: VKI/K.Schreiner) Nicht sinnvolle Kombination von vier verschiedenen ätherischen Ölen. Präparate mit höchstens drei ätherischen Ölen sind vorzuziehen.

Präparat: Wick VapoRub

Wirkstoffe: Eukalyptusöl, Kampfer, Menthol und Terpentinöl

Preis: € 6,50

Anwendung: Morgens und abends oder nach Bedarf eine kirschgroße Portion Salbe auf Brust und Rücken einreiben. Baumwoll-T-Shirt und einen Wollpullover darüber anziehen oder einen Wollschal um den Oberkörper wickeln, um ihn gut warm zu halten. Zum Inhalieren Mittel in heißem Wasser lösen oder die im Beipackzettel angegebene Menge in ein Inhalationsgerät tropfen.

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen: Achtung, das Mittel enthält Kampfer und sollte unbedingt unerreichbar für Kinderhände aufbewahrt werden – Kampfer kann bei versehentlicher Einnahme in großen Mengen schwere Nervenschäden bis hin zu Krampfanfällen und Koma auslösen. Schleimhäute können durch das Einatmen der ätherischen Öle gereizt werden, was sich in Hustenreiz äußert. Wenn die Haut sich nach äußerlicher Anwendung verstärkt rötet und juckt, liegt vermutlich eine Allergie auf das Mittel vor. Dann sollte es abgesetzt werden. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bei Patienten, die unter chronischem Asthma leiden, können ätherische Öle verstärkt Krämpfe der Atemwege auslösen. Dann sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Bei Säuglingen und Kleinkindern treten sehr selten Überempfindlichkeitsreaktionen auf. Anzeichen dafür sind beschleunigter Puls, beeinträchtigte Atmung und Krampfneigung. In diesen Fällen sollte das Mittel nicht weiter verwendet und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Kleinkinder, Säuglinge, Schwangerschaft: Bei Kindern genügt eine erbsengroße Portion Salbe. Bei Säuglingen und Kleinkindern darf das Präparat keinesfalls im Bereich von Nase und Mund angewendet und nicht zur Inhalation verwendet werden, da lebensbedrohliche Verkrampfungen der Stimmritze, des Kehlkopfs und der Atemwege drohen.

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