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Mittel bei Depressionen

Wege aus dem Tief

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Konsument 11/2006 veröffentlicht: 12.10.2006, aktualisiert: 25.10.2006

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Ursachen der Depression

Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken besteht, wenn bereits ein Elternteil betroffen war. Physiologischer Erklärungsansatz ist eine gestörte Konzentration von bestimmten Botenstoffen im Gehirn. Hauptbeteiligte sind die „Glückshormone“ Serotonin und Noradrenalin, die für die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen zuständig sind.

Partnerschaftpropleme, Verlust des Arbeitsplatzes

Auch länger anhaltende Stress-Situationen wie Partnerschaftpropleme, der Verlust des Arbeitsplatzes oder der Tod eines nahen Angehörigen sind mögliche Auslöser. Eine weitere Theorie geht davon aus, dass schmerzliche Erfahrungen, die ein Mensch im Lauf seines Lebens macht, „abgespeichert“ werden. Erlebt er zu einem späteren Zeitpunkt ähnliche Situationen, können die Erinnerungen aus dem Unterbewusstsein wachgerufen werden und depressive Störungen verursachen.

Chronische Schmerzen, Schilddrüsenprobleme 

Nicht selten treten Depressionen auch als Folge von chronischen Schmerzen und chronischen Erkrankungen, etwa Diabetes, Epilepsie oder Fehlfunktionen der Schilddrüse, auf. In diesen Fällen erfolgt die Heilung über eine wirkungsvolle Therapie der ursprünglichen Erkrankung. Die dabei eingesetzten Medikamente müssen allerdings sorgsam ausgewählt werden, denn bestimmte Wirkstoffe in Arzneimitteln können Depressionen auslösen oder verstärken.

Wer sich wegen einer Depression in Behandlung begibt, sollte deshalb schon beim ersten Gespräch mit dem Arzt auf momentan eingenommene Medikamente verweisen. Schon eine Umstellung der Arzneimittel kann bereits Besserung bringen.

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