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Mittel bei Pilzerkrankungen (Teil 1)

Lästig und langwierig

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Konsument 1/2005 veröffentlicht: 09.12.2004

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Windeldermatitis

Kaum einem Kind bleibt die Windeldermatitis zumindest in einer leichten Form erspart. Am Popo bilden sich Rötungen, Bläschen, Pusteln und Krusten. Diese Erkrankung wird jedoch nicht durch einen Pilz ausgelöst, sondern der Pilz ist nur eine Folgeerscheinung. Durch den Feuchtigkeits- und Wärmestau unter der Windel wird die oberste Hautschicht schnell geschädigt. Bakterien und Pilze aus Harn und Stuhl können sich nun viel rascher auf der Haut ausbreiten.

Häufiges Windelwechsel ist ein Muss

Oberstes Ziel bei der Behandlung der Windeldermatitis ist daher immer ein möglichst trockener Babypopo. Häufiges Windelwechseln und eine besondere Hautpflege sind ein absolutes Muss! Pilzsalben, die zusätzlich Zinkoxid zum Aufsaugen der Feuchtigkeit enthalten, wie Myko Cordes® Paste und Mycostatin® Zinkoxid-Paste, sind für die Therapie am besten geeignet.

Mundpilz

Weiße bis gelbliche Flecken und Beläge auf der Mundschleimhaut, die sich nur schwer abstreifen lassen, sind ein deutliches Zeichen für eine Pilzerkrankung. Normalerweise tragen viele Menschen diese Mikroorganismen in der Mundhöhle. Zum Problem werden sie dann, wenn es zu einer Überwucherung der Schleimhaut durch diesen Pilz kommt. Besonders anfällig für den Mundpilz sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, also vor allem Neugeborene, Diabetiker oder Patienten, die kortisonhaltige Asthmasprays verwenden. Auch schlecht sitzende Zahnprothesen, die Druckstellen oder Verletzungen der Mundschleimhaut verursachen, können ein guter Nährboden für Pilze sein. Neben einer Therapie mit oralen pilztötenden Gelen ist vor allem die richtige Mundhygiene besonders wichtig!

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