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Mittel bei Pilzerkrankungen (Teil 1)

Lästig und langwierig

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Konsument 1/2005 veröffentlicht: 09.12.2004

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Kopfschuppen

Juckt und schuppt die Kopfhaut stark, handelt es sich oft um eine Pilzerkrankung, die aber sehr gut behandelt werden kann. Häufigste Ursache ist der Pilz Pityrosporum ovale, der die gesunde Kopfhaut befällt und sich von Fetten aus den Talgdrüsen ernährt. Je fettiger die Kopfhaut, desto besser gedeiht der Pilz und setzt dabei Substanzen frei, die zum Juckreiz führen. Kratzt man sich, wird die Kopfhaut noch mehr gereizt und ist empfindlicher für Entzündungen und Infektionen.

Es gibt auch Rezeptfreie Produkte

Zur Behandlung werden Präparate mit den Wirkstoffen Ketoconazol und Bifonazol eingesetzt, die in Form von Shampoos leicht anzuwenden sind. Diese Shampoos müssen Sie drei bis fünf Minuten einwirken lassen, damit der Pilz wirklich abgetötet wird. Nicht jedes der Shampoos muss vom Arzt verschrieben werden. Die frei käuflichen enthalten den gleichen Wirkstoff, aber in etwas  geringerer Dosierung. Da sie nicht als Medikament zugelassen sind, dürfen sie auch nicht als wirksam gegen Pilze verkauft werden, sondern gelten als herkömmliche Schuppenshampoos Ihre Wirksamkeit ist jedoch unumstritten!

In unserer nächsten Ausgabe

In der Februar-Ausgabe von „Konsument“ lesen Sie, welche Medikamente zur Behandlung von Pilzinfektionen im Genitalbereich geeignet sind.

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