Muttermale

Schönheitszeichen oder Gesundheitsrisiko

Seite 2 von 4

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 5/2004 veröffentlicht: 21.04.2004, aktualisiert: 27.04.2004

Inhalt

Selbstkontrolle

Vorbeugung ist nur begrenzt möglich. Man kann sich aber gegen die Muttermale fördernde Sonneneinstrahlung schützen, indem man die Sonne meidet und im Freien Cremen mit hohem Lichtschutzfaktor anwendet.

Meist harmlos

Die meisten Muttermale sind harmlos. Selten können sie zu einem bösartigen Melanom (Hautkrebs) werden. Man sollte Muttermale im Auge behalten und einmal im Jahr selbst mittels Spiegel kontrollieren, oder durch den Partner, ob sie sich verändert haben. Das gilt insbesondere für Menschen mit heller Haut und Sommersprossen, die zu Sonnenbrand neigen. Immerhin entsteht fast die Hälfte aller Melanome aus einem Leberfleck, und es erkranken von Jahr zu Jahr mehr Menschen an Hautkrebs.

ABCDE-Regel zur Kontrolle

Zur Kontrolle dient die ABCDE-Regel. Sie gibt an, was einen Hinweis auf eine gefährliche Entwicklung liefern kann: Asymmetrie – unregelmäßige Form; Begrenzung – unregelmäßig; Color – unregelmäßige Färbung; Durchmesser – vergrößert; Erhabenheit – Erhabenheiten innerhalb des Flecks. Verdacht auf Hautkrebs besteht demnach, wenn sich ein Muttermal vergrößert, seine Farbe verändert, rau, schuppig, buckelig oder knotig wird, schmerzt, juckt, blutet oder sich entzündet, oder wenn sich plötzlich zahlreiche Muttermale bilden. Der Hautarzt kann mit der Auflichtmikroskopie eine genauere Diagnose stellen, und er wird einmal jährlich ein Kontrollfoto anfertigen.

Inhalt

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
KONSUMENT-Probe-Abo