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Muttermale

Schönheitszeichen oder Gesundheitsrisiko

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Konsument 5/2004 veröffentlicht: 21.04.2004, aktualisiert: 27.04.2004

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Behandlung: `rausschneiden 

Muttermale, die durch ihr Aussehen das Wohlbefinden beeinträchtigen und solche, die an exponierten Stellen vielen mechanischen Reizen ausgesetzt sind, etwa an den Handflächen, auf den Fußsohlen, in der Genitalregion oder an der Taille, wo der Gürtel scheuert, sollten entfernt werden. Sie werden unter örtlicher Betäubung herausgeschnitten. Der chirurgische Eingriff ist dabei die einzige Möglichkeit, denn Kälte-(Kryo)therapie, Laserbehandlung oder Kürettage reichen nicht aus, um tief liegende Pigmentzellen zu entfernen.

Blauschwarze Naevi sollten nicht entfernt werden. Erweist sich ein Muttermal als bösartig, muss es gemeinsam mit umliegendem Gewebe ausgeschnitten werden. Hat ein Neugeborenes ein entstellendes, großflächiges Muttermal, sollte es baldigst dem Hautarzt gezeigt werden. Eine Hautfräsung in den ersten Lebenstagen kann möglicherweise eine Besserung bringen.

Ärztliche Beratung: Dr. Erika Trappl

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