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Nassrasierer

Die scharfe Marke

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 19.01.2011

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Spartipps

Was der Test ebenfalls deutlich aufgezeigt hat: Es lohnt sich nicht, beim Rasieren am falschen Ende zu sparen. Der Gillette Fu­sion Proglide Power rasiert nicht nur am gründlichsten, er hält auch am längsten, wodurch sich der Mehrpreis für die Ersatzklingen zumindest etwas relativiert. Wirklich günstig kann die Sache bei einem Stückpreis von rund 5 Euro natürlich niemals werden. Dazu ein Spartipp: Wer zugunsten des Preises bei der Gründlichkeit ein wenig zurückstecken mag, der kann auf den Proglide Power auch die herkömmlichen Fusion-Klingen ohne Mikrokamm aufstecken und kommt so auf einen Preis von etwa 3,50 Euro pro Stück.

Großpackungen nicht immer günstiger

Aber auch sonst lässt sich bei den Ersatzklingen sparen. Sie werden oft in verschiedenen Packungsgrößen mit unterschiedlichem Stückpreis angeboten. Wie die Tester feststellen mussten, sind Großpackungen meistens, aber nicht immer günstiger. Achten Sie daher nicht nur auf den scheinbar besten Preis, sondern auch auf die Stückzahl, die Sie dafür bekommen.

Nassrasur ist teurer als die Elektrorasur

Im Vergleich zur Elektrorasur ist die Nassrasur übrigens immer teurer. Zu den Ersatzklingen kommen noch die Kosten für das Warmwasser. Wobei Elektrorasierer ja noch günstiger sein könnten, wären nicht in die meisten Geräte Akkus eingebaut. Wer sich bewusst für die Nassrasur entscheidet, der lässt solche profanen Überlegungen freilich links liegen, schäumt sein Gesicht ein und genießt.

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Kommentare

  • Testsieger von Gilette
    von REDAKTION am 07.02.2011 um 08:38
    Tatsächlich haben Umweltkriterien im Test keine Rolle gespielt. Allerdings wäre dies auch ziemlich kompliziert geworden. Es wäre mit der Batteriefrage alleine nicht getan gewesen. Wir hätten z.B. berechnen müssen, wieviel Energie in die Produktion gesteckt wird, wieviel Energie die Transportweg vom Produktionsland nach Österreich verschlingt und auch die Einwegsysteme mit den Mehrwegsystemen vergleichen müssen. Dass Hofer fehlt hat den einfachen Grund, dass es sich beim Test um eine Kooperation mit der deutschen Stiftung Warentest handelt und wir daher die Produktauswahl nicht alleine treffen konnten.
  • Testsieger von Gilette
    von gerhard56 am 06.02.2011 um 15:09
    Es ist schon befremdlich, daß der Testsieger ein Naßrasierer ist, bei welchem man(n) eine Batterie verwenden kann bzw. muß, um zu einem guten Rasierergebnis zu kommen. Warum wurde bei diesem Test nicht auch ein Umweltkriterium bewertet? Da würde es mit dem Testsieger schon anders aussehen! Außerdem ist es auch für mich nicht ganz nachvollziehbar, warum die Rasierer von Hofer nicht dabei sind.
  • Nassrasierer
    von Alber Michael am 28.01.2011 um 19:23
    Ich habe das Rasiersysthem von Hofer (Eigenmarke) und bin sowohl mit der Technik als auch mit dem Rasierergebnis sehr zufrieden. Ich habe auch Gilette Mach3 getestet, konnte nur einen Unterschied feststellen: der Preis!
  • Preise wie ein Hitec-Produkt
    von REDAKTION am 28.01.2011 um 08:46
    Die Frage nach der Haltbarkeit der Klingen lässt sich nicht pauschal beantworten. Je nach Stärke des Barthaars halten die Klingen länger oder weniger lang. Wie in den Testkriterien angemerkt beurteilte eine Gruppe von 13 Probanden pro Rasierer dieses Kriterium. Sie rasierten sich so oft mit der Klinge, bis die Schärfe merklich nachließ und der Klingenblock bzw. der Einwegrasierer gewechselt werden musste. Natürlich ist das subjektiv, aber anders ist die Haltbarkeit kaum zu testen.
  • Preise wie ein Hitec-Produkt
    von bergerj8 am 28.01.2011 um 08:35
    Seit mehr als 10 Jahren verwende ich den Gillette Sensor Nassrasierer und wechsle aus Protest die Marke. Das System von DM (Revolution 5.1) ist sicher nicht revolutionär anders, aber deutlich preisgünstiger als die Produkte des Marktführers. Ich verlass mich auf das Testergebnis und probier mal was anderes. Haltbarkeit der Klinge? Bei der Gillette Sensor hab ich einmal im Monat die Klinge getauscht, d.h. nach ca. 15 Rasuren. Was man im Test unter "sehr gut/gut/befriedigend" in Bezug auf Haltbarkeit versteht, wird nicht erklärt! Eine kleine Schwäche des Tests.