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Rasierer

Schnittige Rivalen

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Konsument 12/2003 veröffentlicht: 12.11.2003

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Glatte Sache

Im Vergleich zum handelsüblichen Nassrasierer mit Rasierschaum konnten die elektrischen Kollegen nur neidisch ihre Klingen senken. Eine so glatte Rasur brachte keiner zustande, die Elektrischen sind aber einfach sanfter zur Haut. Dass gleich sechs Philips-Produkte voran sind, liegt vor allem daran, dass sich diese Typen sehr ähnlich sind. Die Unterschiede liegen lediglich in der Arbeitsdauer des Akkus und der LCD-Anzeige. Stolz auch der Preis unserer Testsieger. Für so viel Luxus müssen schon zwischen 149,99 und 279,99 Euro auf den Ladentisch gelegt werden. Die Konkurrenz von Braun, die ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielen konnte, folgt auf den Fuß.

Lange Rasierzeit

Ein Nachteil der Braun-Rasierer ist allerdings die lange Rasierzeit, die für ein glattes Gesicht notwendig ist. Bei den weniger bekannten Rasierer-Marken überzeugten vor allem der Cascado X3 von Payer um 159 Euro und der günstige Wet/Dry von Panasonic um 89,99 Euro. Für alle eingefleischten Nassrasierer, die auf Rasierschaum nicht verzichten wollen, gibt es drei Modelle von Philips und eines von Braun, die eine Emulsion oder Conditioner (eine Art Rasierwasser) gleich integriert haben – ab 154,99 Euro sind Sie dabei. Eine Trocken- und Nassrasur bieten vier Modelle. Der Payer Cascado X3, die beiden Wet/Dry Modelle von Panasonic und der Shave & wash von Carrera.

Sanft zur Haut

Es spricht zunächst einmal für die Rasierer, dass keine der Testpersonen wegen Hautirritationen frühzeitig das Handtuch werfen musste. Mit einer sehr guten Hautverträglichkeit konnten dennoch nur sechs Modelle aufwarten: Drei von Philips, der HQ 8894, 8850, 8870, der Panasonic Wet/Dry ES 7016, der Braun FreeGlider 6680 sowie der preisgünstigste Akkurasierer unseres Tests, der MicroScreen 2 TCT von Remington. Einem Drei-Tage-Bart fühlten sich nicht alle Rasierer so richtig gewachsen. Mehr als die Note „gut“ konnte auch hier nicht vergeben werden. Wer seinen männlichen Gesichtsschmuck gerne etwas länger trägt sollte darauf achten, dass der Rasierer einen integrierten oder zumindest aufsetzbaren Langhaarschneider besitzt.

Bis auf den Philishave Cool Skin HQ 6720 konnten damit aber alle Modelle in unserem Test dienen. Jene von Philips, die mit Emulsionen arbeiten, erreichten im Bereich der Hautschonung nur ein „Gut“ (obwohl mit diesem System in der Werbung gerade besondere Hautschonung in Aussicht gestellt wird) , das einzige Modell von Braun, das nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert, gehört hier allerdings zu den Besten.

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