KONSUMENT.AT - Rauchverbot: Nichtraucherschutz - Leserreaktionen

Rauchverbot: Nichtraucherschutz

Volksbegehren „Don´t smoke“

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KONSUMENT 3/2018 veröffentlicht: 15.02.2018, aktualisiert: 22.03.2018

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Leserreaktionen

Eiertanz

Vernebelt das Thema „Rauchen“ wirklich die Gehirne der meisten Politiker und Raucher? In keinem anderen Land außer Österreich gibt es so viele Probleme ums Rauchen in Räumen, und die Raucher in allen anderen europäischen Ländern verlassen ohne zu Murren die Speiselokale, um im Freien – auch bei extremer Kälte – ihren Glimmstängel genießen zu können.

Es gibt noch einige Dinge, die überlegenswert sind: Wo haben die damaligen Politiker ihren Geist gelassen, als sie forderten und auch durchsetzten, in Gymnasien und Mittelschulen Raucherzimmer für die „ach so gestressten“ Jugendlichen einzurichten? Die Raucher behaupten, mit ihren Zigaretten viel Steuergelder beizutragen (für Spitäler, die sie dann selbst brauchen). Mich würde nun interessieren, warum die „Österreichische Tabakindustrie“ fast verschenkt wurde. Hat sich schon jemand ausgerechnet, wie viele Millionen an Steuergeldern da verschleudert wurden (abgesehen von den vielen Arbeitsplätzen in Wien und Hainburg, die da draufgingen)?

Ärzten, die behaupten und beweisen, wie gefährlich das Rauchen in Räumen ist, wird grundsätzlich nicht geglaubt, und alle Argumente werden vom Tisch gewischt. Ich habe selbst einige enge Verwandte, die am Rauchen elend zugrunde gingen, um Ärztebehauptungen belegen zu können. Also, liebe Politiker: Macht weiter so mit eurem Eiertanz auf Kosten der Wähler!

Ernst Pekny
Wien
(aus KONSUMENT 4/2018)

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Kommentare

  • Und die EU schaut zu?!
    von ling am 27.02.2018 um 06:52
    Gibt es eigentlich eine Richtlinie in dieser Angelegenheit? Müsste das allgemeine Rauchverbot in der Gastronomie nicht berits Standard sein? Oder sind es wieder einmal die ach so berühmten Übergangsfristen (vergleichbar mit der Barrierefreiheit)? Abgesehen davon, dass sich unser Vizekanzler sowieso über das Ergebnis des aktuelle Volksbegehrens hinwegsetzen wird und eine verbindliche Abstimmung erst ab 2021 (!) zulassen "möchte" (vielleicht aus Angst davor bei der nächsten Wahl wieder in der Opposition zu sitzen?), ist es bedauerlich, dass sich nicht mehr Menschen dazu aufraffen, die Bewegung "Dont t smoke" zu unterstützen. Aber wir leben ja in Österreich. Gejammert und geraunzt wird immer. Grundsätzlich sind wir ja dafür, doch wenn es um die Bewegung des Allerwertesten geht, dann haben wir hunderte Ausreden - und wenn es nur das Wetter ist...