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Regelschmerzen

Gesund leben

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Konsument 5/2002 veröffentlicht: 24.04.2002

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Unterschiedliche Ursachen

Regelschmerzen können auch organische oder hormonelle Ursachen haben. Der Prostaglandinspiegel kann erhöht sein. Dieses Hormon vermittelt Schmerzen besonders ausgeprägt und wirkt auf die Gebärmutter ein. In seltenen Fällen können starke oder plötzlich ansteigende Regelschmerzen ein Symptom für eine schwer wiegende Störung sein, zum Beispiel für eine Endometriose (Entzündung von Gebärmutterschleimhaut-Inseln im Bauchraum) oder für Myome.

Selbsthilfe

Während ihrer „Tage“ sollte jede Frau den eigenen Bedürfnissen besondere Aufmerksamkeit schenken und ausprobieren, was ihr gut tut: ein warmes Bad – mit Melisse- oder Baldrianzusatz – ein bisschen Sport, ein Spaziergang, Lesen, Schlafen, Musik hören, Tanzen, Tagträumen. Oder Ruhen, eingewickelt in eine kuschelige Decke. Wärme ist immer angenehm, sie entspannt die gereizten Bauchorgane und die Bauchmuskulatur.

Wärme lindert

Eine Wärmflasche oder auch ein feuchtwarmer Leibwickel lindern die Beschwerden. Gut entspannen lässt sich in Seitenlage, das obere Knie angezogen: So kann die Bauchdecke locker hängen. Günstig ist auch die Rückenlage mit einem Polster unter den Knien. Man kann sich dabei auf die Atmung konzentrieren und in der Vorstellung den Atem in den schmerzenden Unterbauch lenken, wo er sich lindernd ausbreitet.

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