KONSUMENT.AT - Rückenschmerzen - So beugen Sie vor

Rückenschmerzen

Das Kreuz mit dem Kreuz

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Konsument 6/2004 veröffentlicht: 17.05.2004

Inhalt

So beugen Sie Rückenschmerzen vor

  • In die Knie: Wenn Sie Schweres heben: Bücken Sie sich nicht, sondern gehen Sie in die Knie.
  • Schonung am Morgen: Besonders am Morgen, wenn der Körper noch steif ist: Beugen Sie sich beim Zähneputzen nicht aus dem Kreuz über das Waschbecken, sondern stützen Sie sich mit einer Hand an der Wand ab.
  • Bett und Matratze: Achten Sie nicht nur auf eine zu Ihnen passende Matratze und einen guten Lattenrost (siehe dazu: Weitere Artikel - "Matratzentest 11/2003"), sondern auch darauf, dass Ihre Decke lang genug ist, dass Sie ausgestreckt liegen können und trotzdem überall gut zugedeckt sind (Faustregel für die Deckenlänge: Körpergröße plus 20 cm).
  • Kreuz gut stützen: Sitzen Sie manchmal stundenlang im Fauteuil? Dann achten Sie darauf, dass die Lendenwirbelsäule – eventuell mit Pölstern – gut unterstützt wird, dass die Rückenlehne leicht nach hinten geneigt und hoch genug ist, um auch den Kopf anlehnen zu können, und dass Sie eine bequeme Ablage für Ihre Unterarme haben, damit der Schultergürtel entlastet wird.
  • Beweglichkeit erhalten: Machen Sie Übungen, die Ihre Beweglichkeit steigern.
  • Trainieren: Trainieren Sie regelmäßig Ihre Rückenmuskeln.

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Kommentare

  • Zusammenhang Rückenbeschwerden und Schlafen bzw. Schlafunterlage
    von SiegmundAppl am 30.12.2010 um 23:10
    Ich rege an, sich intensiv mit Orthopäden innerhalb und auch außerhalb Österreichs auseinanderzusetzen, um die Wichtigkeit von orthopädischen Matratzen für die langfristige Gesundheit von Rücken und Wirbelsäule zu erörtern. Gleichzeitig ist die Bedeutung von orthopädisch richtigen Matratzen für Heranwachsende und damit einen Körper, der sich erst festigt, noch viel zu wenig bekannt und beachtet leider ist auch bei Fachleuten aus persönlicher Erfahrung die Frage nach der Schlafunterlage zu vermissen. Es gibt auch in Österreich hochqualifizierte Unternehmen, die sich gerade diesem Thema auch fachlich orientiert verschrieben haben. Ich rege daher intensiv an, dieses Know-how ebenso zu nutzen, wie das vielfach aus der Pharmaindustrie (und somit deren Interessen) kommende Wissen aus anderen medizinischen Bereichen. Wenn nichts anrüchiges dabei ist, wenn die Pharmaindustrie bei den Ärzten Schmerz-Therapien, Minimalinvasive Therapien etc. zur Behandlung von Rückenschmerzen unterstützt, dann wird nichts Anrüchiges dabei sein, wenn auch die wissenschaftlichen, medizinischen Kontakte, das Wissen und die Erfahrung von Herstellern von orthopädischen Schlafsystemen in diesen Themenbereich einfließen, der leider akut Gefahr läuft, zu einem großen Belastungsfaktor unseres Wirtschafts- und Gesundheitssystems zu werden.