Schlafstörungen

Wenn die Nacht zur Qual wird ...

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Konsument 1/2003 veröffentlicht: 16.12.2002

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Gewohnheiten und äußerliche Faktoren

Will sich der Schlaf nicht einstellen, greifen Sie nicht gleich zu Medikamenten, sondern überprüfen Sie zunächst einmal Ihr Schlafumfeld: Wie sieht es mit dem Lichtschutz im Schlafzimmer aus? Einfallendes Tageslicht hilft zwar beim Aufwachen, doch eine nächtens in den Raum blinkende Ampel stört den Schlaf. Die optimale Raumtemperatur und das Vermeiden von Zugluft, etwa durch undichte Fenster, sorgen für Wohlbefinden und machen häufiges Zu- und Abdecken unnötig. Auch eindringender Lärm sollte möglichst vermieden werden. Ein zu kleines Bett, ein schlechter Lattenrost oder zu weiche oder abgelegene Matratzen wiederum behindern die natürlichen Schlafbewegungen.

Lebensgewohnheiten beachten

Auch die Lebensgewohnheiten beeinflussen die Schlafqualität. Achten Sie darauf, dass sie abends nicht zu spät und zu schwer essen. Seien Sie vorsichtig mit alkoholischen Getränken: Auf viele Menschen hat Alkohol anregende Wirkung. Versuchen Sie möglichst, sich bereits vor dem Zu-Bett-Gehen zu entspannen. Ein wenig Sport bis etwa zwei Stunden vor der Schlafenszeit kann genauso hilfreich sein wie ein genüssliches Bad, ein gutes Buch oder die Beschäftigung mit einem Hobby. Sorgen kann man oft aus dem Schlafzimmer verbannen, indem man sie sich vor dem Zu-Bett-Gehen von der Seele schreibt, in ein Tagebuch etwa, oder sich mit einem Partner oder einem Freund ausspricht.

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