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Schlafstörungen

Wenn die Nacht zur Qual wird ...

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Konsument 1/2003 veröffentlicht: 16.12.2002

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Medikamente lindern nur Symptome

Besonders ältere Menschen klagen häufig über Schlaflosigkeit. Tatsache ist aber, dass sich das Schlafbedürfnis  verändert. Während die normale Schlafdauer eines Erwachsenen noch zwischen sieben und neun Stunden beträgt, schlafen über 60-Jährige im Schnitt nur mehr sechs bis sieben Stunden. Hier hilft auch oft, wenn auf den Mittagsschlaf und auf andere Tagesnickerchen verzichtet wird. Gehen Sie entweder später ins Bett, oder stehen Sie früher als zur gewohnten Zeit auf. Auf diese Weise wird der Schlafdruck häufig so groß, dass Sie wieder besser ein- und durchschlafen können.

Vorsicht mit Medikamenten

Schlaffördernde Medikamente sollten immer mit Vorsicht betrachtet werden und maximal vier Wochen eingenommen werden, wobei es egal ist, ob es sich um rezeptfreie oder vom Arzt verschriebene Produkte handelt. Zum einen helfen diese Mittel lediglich die Symptome zu lindern, beseitigen aber nicht die Ursache für gestörten Schlaf. Zum anderen gilt es, den Gewöhnungseffekt zu vermeiden und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind ebenfalls zu beachten. Wechselwirkungen können auch bei Einnahme von pflanzlichen Wirkstoffen auftreten!

Bisweilen verhindern auch Medikamente den guten Schlaf, dies gilt insbesondere für manche Antidepressiva. 

"Schlafarchitektur"

Kommt man morgens schlecht aus dem Bett, kann es sinnvoll sein, den Wecker eine halbe Stunde vorzustellen. Das klingt zwar auf den ersten Blick unlogisch – weniger Schlaf bei Müdigkeit – wird aber verständlich, wenn man sich die so genannte „Schlafarchitektur“ genau betrachtet. Der Schlaf gliedert sich nämlich in verschiedene Phasen, die sich unter anderem durch die Schlaftiefe unterscheiden. Steht man in einer Leichtschlafphase auf, sind Blutdruck, Herzfrequenz etc. besser auf das Wachsein vorbereitet, Aufwachen und Aufstehen fallen leichter. 

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