KONSUMENT.AT - Schlankheitsmittel aus Drogerien - Zusammenfassung

Schlankheitsmittel aus Drogerien

So überflüssig wie die Kilos

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

Inhalt

Schlankheitsmittel aus Drogerien: Zusammenfassung

  • Studien: Wir haben die Anbieter der getesteten Produkte um unabhängige wissenschaftliche Studien gebeten, die eine langfristige Wirksamkeit ihrer Präparate belegen. Die uns zugesandten Studien erwiesen sich meist als nicht solide, etwa aufgrund zu weniger Teilnehmer oder zu kurzer Untersuchungszeiträume.
  • Nebenwirkungen: Schlankheitsmittel können auch Nebenwirkungen haben, etwa allergische Reaktionen auf Bestandteile von Bohnen oder Krebstieren. Fettblocker können die Wirkung fettlöslicher Medikamente beeinträchtigen, beispielsweise jene der Antibabypille. Bei der Einnahme von Formula-Produkten kann es zu Verstopfung, Kreislauf- oder Konzent­rationsschwäche kommen.
  • Nachhaltig abnehmen: Die Werbung suggeriert, man könne mithilfe von Schlankheitsmitteln sehr rasch Gewicht verlieren. Abnehmen ist langfristig jedoch nur in Kombination von Bewegung und kalorienreduzierter Ernährung möglich. Prüfen Sie Ihre Essgewohnheiten, denn auch die Art und Weise, wie gegessen wird, kann dick machen. Wenn Sie es nicht alleine schaffen, abzunehmen, können Sie sich an Ihre Krankenkasse oder an eine Ernährungsberaterin wenden.
  • Fazit: Schlankheitsmittel können beim Abnehmen allenfalls unterstützend wirken. Keines der getesteten 24 Produkte ist für sich allein zur dauerhaften Gewichtsabnahme geeignet. Für keines der Präparate ist belegt, dass Übergewichtige damit deutlich abnehmen und dieses Gewicht dann halten können. Eine Tagesdosis der getesteten Präparate kostet zwischen 36 Cent und 5 Euro.

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