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Schlankheitsmittel aus Drogerien

So überflüssig wie die Kilos

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

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Pflanzliche Mittel

Schlankheitsmittel im Test - Pflanzliche Mittel (Bild: Schreiner)

Ebenfalls beliebt sind pflanzliche Schlankheitsmittel wie etwa Enzym-, Kräuter, Mineral- und Vitaminpräparate sowie Tees. Diese sollen den Stoffwechsel aktivieren und so dazu beitragen, Fett zu verbrennen. Einige Hersteller setzen auf Extrakte aus Zitrusfrüchten und anderen Obst- und Gemüsearten (Apfel­extrakt, Olivenblätterextrakt, Spargelwurzel­extrakt, Extrakte aus Walnussschalen, Brennnessel), andere verwenden Extrakte aus grünem Tee, Mate oder Guarana. Die Mittel sind vor beziehungsweise zu den Mahlzeiten einzunehmen.

Zitrusextrakt, Koffein, Guarana oder Grüntee-Extrakt

Die in den Mitteln enthaltenen pflanzlichen Stoffe wie Zitrusextrakt, Koffein, Guarana oder Grüntee-Extrakt sind zum Zwecke der Gewichtsreduktion von der Europäischen ­Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nicht anerkannt. Für keines der untersuchten Mittel liegen ausreichende Studien vor, die belegen könnten, dass sich damit deutlich und dauerhaft Gewicht verlieren lässt.

In einem Fall (Alsiroyal Fatburner) ist die Bezeichnung nicht korrekt, da das Präparat als „diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke“ gekennzeichnet ist. Darunter sind Produkte zu verstehen, die Patienten unter ärztlicher Aufsicht zu sich nehmen sollten, um einen ernährungsmedizinisch bedingten Nährstoffbedarf zu decken. Schlankheitsmittel fallen nicht unter diese Definition.

Fazit: wenig geeignet

Für keines der getesteten Präparate ist ausreichend belegt, dass sich das Gewicht damit deutlich und dauerhaft reduzieren lässt.

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