KONSUMENT.AT - Schlankheitsmittel aus Drogerien - Fettblocker

Schlankheitsmittel aus Drogerien

So überflüssig wie die Kilos

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

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Fettblocker

Schlankheitsmittel im Test - Fettblocker (Bild: Schreiner)

Sogenannte Fettblocker sollen Fette aus der Nahrung binden und sie dem Stoffwechsel vorenthalten, damit sie direkt ausgeschieden werden. Derartige Präparate werden meist als Medizinprodukte angeboten und unterliegen damit nicht dem Lebensmittelrecht. Als Wirkstoffe werden etwa Lipoxitral, eine Substanz, die aus dem Feigenkaktus gewonnen wird, oder Ballaststoffe aus ­Meerestieren (Chitosan) beziehungsweise Krebstierpanzern eingesetzt. Eine Abnehmwirkung kann nur in Zusammenhang mit ­einer kalorienreduzierten Ernährung erzielt werden, die Einnahme der Präparate alleine genügt dafür nicht.

Zu wenig fettlösliche Vitamine

Problematisch bei Fettblockern: Entziehen sie dem Darm zu viel freies Fett, so beeinträchtigt das die Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen. Fettblocker können auch die Wirkung fettlöslicher Medikamente beeinträchtigen, beispielsweise jene der Antibabypille. Einige Präparate enthalten Vitaminzusätze. Wissenschaftliche Studien, die einen langfristigen Nutzen belegen, gibt es jedoch nicht.

Fazit: wenig geeignet

Kurzfristige Gewichtsabnahme möglich. Für keines der getesteten Mittel ist jedoch ausreichend belegt, dass sich damit deutlich und dauerhaft Gewicht reduzieren lässt.

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