KONSUMENT.AT - Schlankheitsmittel aus Drogerien - Kohlenhydratblocker

Schlankheitsmittel aus Drogerien

So überflüssig wie die Kilos

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

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Kohlenhydratblocker

Schlankheitsmittel im Test - Kohlehydratblocker (Bild: Schreiner)

Relativ neu am Markt sind Medizinprodukte mit sogenannten Kohlenhydratblockern. Alle derartigen Präparate enthalten einen Ballaststoffkomplex aus Bohnen, der als Glycolite vermarktet wird. Dieser soll ein Verdauungsenzym ausschalten, das für die Spaltung von Kohlenhydraten (Stärke aus Nudeln, Brot etc.) erforderlich ist, und somit verhindern, dass der Körper Kohlenhydrate aufnimmt. Unverdaute Stärke wird später von Darmbakterien abgebaut, wobei es zu Blähungen und Durchfall kommen kann.

Versorgung mit Mikronährstoffen beeinflusst

Ein weiterer Nachteil: Werden Hauptnährstoffe wie eben Stärke vom Körper nicht richtig aufgenommen, kann das auch die Versorgung mit Mikronährstoffen, etwa Vitaminen, negativ be­einflussen. Auch bei diesen Präparaten kann die Aufnahme mancher Medikamente be­hindert werden.

Fazit: wenig geeignet

Kurzfristige Gewichtsabnahme möglich. Für keines der getesteten Mittel ist ausreichend belegt, dass sich damit deutlich und dauerhaft Gewicht reduzieren lässt.

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