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Sonnenschutzmittel

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Konsument 7/2000 veröffentlicht: 01.07.2000

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Der Lichtschutzfaktor ist nur ein Richtwert

Der Lichtschutzfaktor gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie lange man sich mit einem Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Je höher der Faktor, desto höher ist theoretisch die Schutzzeit. Die Einschränkung in der Praxis: der Lichtschutzfaktor ist eine theoretische Größe, ein unter Laborbedingungen entwickelter Durchschnittswert. Man sollte die scheinbar mögliche Aufenthaltszeit in der Sonne daher nicht bis aufs Letzte ausreizen. Hautärzte empfehlen, nach zwei Drittel der „erlaubten Zeit“ in den Schatten zu wechseln, um die Haut nicht zu sehr zu strapazieren. Das gilt vor allem für Kinder.

UV-Schutz

Auf vielen Lichtschutzmitteln – so auch auf unseren Testprodukten – wird UVB- und UVA-Schutz ausgelobt. Ob der UVB-Schutz tatsächlich so hoch ist, wie auf der Packung angegeben, lässt sich messen. Wie hoch hingegen der UVA-Schutz ist und wie lange er hält, lässt sich mangels einer allgemein anerkannten Messmethode nach wie vor nicht feststellen. Trotzdem sind UVA-Schutzfilter grundsätzlich zu empfehlen.