Sonnenstudios

Vieles bleibt im Dunkeln

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Konsument 1/2004 veröffentlicht: 09.12.2003

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So erkennen Sie ein gutes Studio

Nichtsdestotrotz zieht es viele der Bräune wegen auf die Sonnenbank. Doch Solarien, in denen Ihnen ohne viel Aufhebens gleich ein Bestrahlungsgerät zugewiesen wird, sollten Sie besser meiden. In gut geführten Sonnenstudios werden Besucher auf die Gefahren, die eine Bestrahlung mit Ësich bringt, hingewiesen und erhalten obendrein ein entsprechendes Informationsblatt. Qualifiziertes  Beratungspersonal stellt Ihnen viele Fragen, bevor sie eine Karte verkaufen: Sie erkundigen sich unter anderem, ob Sie an Hautkrankheiten oder nach einem Aufenthalt in der Sonne leicht Ausschläge bekommen.

Arzt befragen

Falls das auf Sie zutrifft, sollten Sie nämlich erst einmal das O.K. eines Arztes einholen. Dasselbe gilt, wenn Sie Medikamente nehmen. Manche, zum Beispiel solche die Johanniskraut enthalten, Antibiotika, Psychopharmaka oder Entwässerungsmittel, können Ihre Lichtempfindlichkeit erhöhen. Auch Kosmetikprodukte und Parfüm können in dieser Hinsicht problematisch sein. Eine Bestrahlung im Solarium kann dann Sonnenbrand und allergische Hautreaktionen nach sich ziehen. Geschulte Beraterinnen bestimmen Ihren Hauttyp, wählen das für Sie geeignete Bestrahlungsgerät und berechnen die Besonnungszeit, mit der Sie beginnen können. Sie fragen auch nach, ob Sie schon einmal ein Solarium besucht haben – und wenn ja, wann zuletzt.

Qualifizierte Beratung braucht Zeit

Kurz, eine qualifizierte Beratung ist zeitaufwendig. Und sie kann auch ergeben, dass von Bestrahlungen abgeraten werden muss. Denn für bestimmte Personengruppen, dazu zählen unter anderem Menschen mit sehr hellem Teint (Hauttyp 1), ist künstliche Sonne tabu. Fachkräfte wissen das und warnen in diesen Fällen sogar nachdrücklich vor einer Benutzung der Sonnenbank.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo