KONSUMENT.AT - Teufelskralle ratiopharm - Teufelskralle ratiopharm: Testurteil im Detail

Teufelskralle ratiopharm

Bei Arthrose und Gelenkbeschwerden

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KONSUMENT 10/2014 veröffentlicht: 25.09.2014

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Testurteil: Geeignet als Mittel zur Unterstützung der Behandlung von Arthrose und Gelenkbeschwerden. Wenig geeignet für

Teufelskralle ratiopharm: bei Arthrose und Gelenkbeschwerden; Bild: U. Romstorfer/VKI 

die alleinige Behandlung bei diesen Beschwerden. Die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) kommt in Südafrika vor. Medizinisch verwendet werden die getrockneten Wurzeln, die im Tierexperiment nachgewiesene entzündungs­hemmende und schmerzstillende Substanzen enthalten. Vor allem langfristige Wirkungen und Neben­wirkungen sind jedoch durch klinische Studien am Menschen noch nicht zufriedenstellend belegt.

Teufelskralle wird als „geeignet“ angesehen, um eine Behandlung von Gelenkbeschwerden, die auf Verschleißerscheinungen beruhen, zu unterstützen. Als alleiniges Medikament zur Behandlung von Arthrose und Gelenkbeschwerden genügt der Pflanzenextrakt, dessen Wirksubstanzen und Wirkmechanismen nicht genau bekannt sind, allerdings nicht.

Präparat: Teufelskralle ratiopharm 480 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Auszug aus Teufelskralle

Preis: 50 Stück 15,40 Euro; 100 Stück 25,50 Euro; 200 Stück 44,90 Euro

Anwendung: Für eine spürbare Wirkung muss das Mittel längere Zeit eingenommen werden. Eine Behandlung sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Gegenanzeigen, Neben- und Wechselwirkungen: Teufelskralle darf bei einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür nicht
eingenommen werden. Bei Gallensteinen sollte ein Arzt die Behandlung überwachen. Selten treten Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen und Schwindel auf. Schwere Nebenwirkungen wie Magenblutungen und Leberentzündungen
scheinen möglich zu sein. Wenn sich die Haut verstärkt rötet oder juckt, liegt vermutlich eine allergische Reaktion vor. Dann
sollte das Mittel abgesetzt werden. Sind die Hauterscheinungen einige Tage später nicht deutlich abgeklungen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wenn starker Hautausschlag, Juckreiz, Herzrasen, Atemnot, Schwäche und Schwindel auftreten, muss die Anwendung sofort beendet und unverzüglich ein Notarzt gerufen werden, da eine lebensbedrohliche Allergie vorliegen
könnte.

Kinder und Schwangerschaft: Für die Anwendung bei Kindern unter zwölf Jahren gibt es keine ausreichenden Erkenntnisse. Sicherheitshalber sollten sie die Mittel nicht bekommen. Gleiches gilt für die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit.

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