Wohnen im Alter - Soziale Dienste

Hilfe für zu Hause

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Konsument 4/2001 veröffentlicht: 01.04.2001

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Essenzustelldienste („Essen auf Rädern“). Wer nicht in der Lage ist, sich jeden Tag ein warmes Essen zuzubereiten, kann Mahlzeiten für tagtäglich oder auch fallweise bestellen.

Wäschepflege-, Reinigungsdienst. Wäsche wird abgeholt, gewaschen und gebügelt, erforderlichenfalls in die Putzerei gebracht, eventuell auch ausgebessert. Der Reinigungsdienst übernimmt schwere Hausarbeiten wie Großputz, Fensterputzen, Türen-, Möbel- und Bodenpflege.

Reparaturdienst. Instandsetzungsarbeiten und Reparaturen im Haushalt werden erledigt.

Fahrtendienste. Wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr benutzt werden können, besteht die Möglichkeit, sich von der Haustür abholen und zum Zielort bringen zu lassen.

Notruftelefon. Per Notruftelefon können allein stehende, körperlich eingeschränkte Personen rund um die Uhr Hilfe herbeiholen. Die Basisstation des Notrufsystems wird an die Telefonsteckdose und an eine Stromsteckdose angeschlossen. Der Notrufsender wird wie ein Hals- oder Armband getragen, auf Knopfdruck ist man mit der Notrufzentrale verbunden.

Besuchsdienst. Einsamkeit aufgrund von Alter oder Behinderung ist ein großes Problem, Besuchsdienste können darüber hinweghelfen. Mitarbeiter des Besuchsdienstes begleiten auch bei Besorgungen oder Behördenwegen.

Tageszentren

Eine weitere Einrichtung für Senioren mit Betreuungs- und Pflegebedarf sind geriatrische Tageszentren. Die Kombination aus Wohnen zu Hause und Betreuung an Wochentagen kann eine Alternative zum Leben in einem Heim sein. In geriatrischen Tageszentren wird unter anderem ganztägige Betreuung inklusive Mahlzeiten, kreatives und therapeutisches Programm, bei Bedarf Unterstützung bei der Körperpflege geboten. In der Regel besteht die Möglichkeit, sich per Fahrtendienst von der Wohnung ins Tagesheim und zurück bringen zu lassen. Doch solche Zentren gibt es nur in manchen Städten, außerhalb Wiens sind sie noch wenig etabliert.

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Kommentare

  • Aktualität?
    von Manuela Fuchs am 20.06.2016 um 10:58
    Dieser Artikel ist ja sehr aktuell. Den Schilling haben wir seit 2002 nicht mehr. Wenn man schon für den Zugang zahlt, hofft man doch, möglichst schnell an aktuelle Infos zu kommen. #megafail
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo