Zahnprothese: im Spital verloren

Kostenersatz

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KONSUMENT 7/2015 veröffentlicht: 25.06.2015

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Einem demenzkranken Patienten kommt im Spital die Zahnprothese abhanden. Die Krankenanstalt weigert sich, für den Schaden aufzukommen.

Zahnprothese Verlust (Bild: Ruslan Guzov/Shutterstock.com)

Der Fall: Patient massiv verwirrt

Peter F. hat starke Schmerzen und wird zur Abklärung der Ursachen stationär in ein Spital aufgenommen. Die Untersuchungen dauern den ganzen Tag an und finden in verschiedenen Räumlichkeiten statt. Der 80-Jährige leidet unter Demenz mit teilweise massiven Verwirrtheitszuständen und muss im Krankenhaus ständig vom Pflegepersonal begleitet werden.

Gebiss nach OP unauffindbar

Für die anstehende Operation wird ihm das künstliche Gebiss herausgenommen. Tags darauf kommt seine Familie zu Besuch. Der Patient hat die Operation gut überstanden, doch da ihm die Zahnprothese nicht mehr eingesetzt wurde, kann er keine feste Nahrung zu sich nehmen. Die Nachforschungen, wo das Gebiss geblieben ist, verlaufen ergebnislos – es bleibt unauffindbar. F. muss sich eine neue Zahnprothese anfertigen lassen. Das Krankenhaus lehnt eine Kostenübernahme ab. Auch die Haftpflichtversicherung der Krankenanstalt weigert sich, für die Kosten aufzukommen.

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Kommentare

  • Rudolfspital: Bekleidung verschwunden
    von Wos_wor_mei_Leistung? am 20.07.2015 um 11:08
    Musste vor einem Jahr meine alte Mutter ins Wiener Rudolfspital bringen. Sie wurde in einem Gangbett untergebracht. Zwei Tage später kam sie in eine andere Abteilung und in ein reguläres Zimmer. Bei der Entlassung war ihre Straßenbekleidung verschwunden. Das Personal hat sich zwar redlich bemüht die verlschwundene Kleidung wiederzufinden aber leider vergeblich. Lösung: Ich hatte dann einen Alien im grün-blauen OP-Overal an meiner Seite. So sind wir zum Taxi und vom Taxi in die Wohnung gegangen - Erregung öffentlichen Erstaunens inklusive. - Offizielle Forderungen hab ich nicht an das Spital gestellt.
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