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Zahnprothesen

Mit beschränkter Haftung

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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In so einer Situation kann es sinnvoll sein, die haltenden und stützenden Pfeilerzähne zu überkronen (Klammerzahnkrone) und auch in diese Kronen Rillen („Schulter“, „Klammerrast“) einzufräsen, damit die Klammern stabil aufliegen. Das Verfahren ist teurer als bei der Kunststoffprothese.

Geschiebe: Halt ohne Klammern  

Die nächste Gruppe von Prothesen kommt ganz ohne Klammern aus. Auf, in oder an stabilen überkronten Zähnen bauen Zahnarzt und Zahntechniker so genannte Geschiebe, Anker oder Teleskope. Sie verankern die Prothese am Restgebiss. Beim Geschiebe sorgt eine kleine aber präzise feinmechanische Verbindung dafür, dass die Prothese stabil mit den Restzähnen verbunden ist, aber trotzdem mit geringem Aufwand herausgenommen werden kann. Eine sehr elegante und hochwertige Lösung sind Prothesen, die mittels Teleskopkronen mit dem Restgebiss verbunden sind. Das „Teleskop“ besteht aus einem Metallhütchen, das auf den Zahnstumpf zementiert wird. In der Prothese ist dafür ein zweites Metallhütchen eingebaut, in welches das Teleskop genau hineinpasst – wie der Finger in den Fingerhut. Das sieht – da ohne Klammern – besser aus.

Teleskope können lange Lebensdauer haben

Teleskope eignen sich besonders für Patienten mit geschädigtem Zahnfleisch und Kiefer. Bei entsprechend guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle durch den Zahnarzt haben sie eine lange Lebensdauer (in manchen Fällen von über zwanzig Jahren). Der Nachteil: Prothesen mit Teleskopkronen sind teurer.

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