KONSUMENT.AT - Zuckerkrank: Mittel bei Diabetes (Teil 1) - Diagnosetests

Zuckerkrank: Mittel bei Diabetes (Teil 1)

Unterschätzter "Alterszucker"

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Konsument 3/2005 veröffentlicht: 18.02.2005

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Diagnosen und Tests

Die gängige Methode, Diabetes zu diagnostizieren, ist der Glukose-Toleranztest (OGTT). Nach WHO-Kriterien liegt Diabetes mellitus vor, wenn, vereinfacht ausgedrückt, der Nüchternblutzucker über 126 mg/dl und der postprandiale (= nach der Mahlzeit) Blutzucker über 200 mg/dl liegen. Ab einem Blutzucker von 160-180 mg/dl wird die sogenannte Nierenschwelle für Glukose überschritten. Das bedeutet: Der Körper beginnt, die überschüssige Glukose über den Urin auszuscheiden.

Harnstreifentests und HbA1c

Dieser ausgeschiedene Zucker kann mit Hilfe von Harnteststreifen nachgewiesen werden. Für die Kontrolle ob eine eingeleiteten Therapie greift, eignet sich ein anderer Blutwert, der so genannte HbA1c-Wert. Dieser gibt den Prozentanteil des mit Glukose verbundenen roten Blutfarbstoffs an. Er liegt normalerweise bei 4 bis 6 Prozent und hängt direkt vom Blutzucker ab. Mit dem HbA1c-Wert lässt sich eine Aussage über die Blutzuckereinstellung der letzten acht bis zehn Wochen treffen. Für eine optimal verlaufende Therapie sollte der HbA1c immer unter 7 Prozent liegen.

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