KONSUMENT.AT - Grabkerzen - So brennen Grabkerzen am besten

Grabkerzen

Brenndauer im Kurztest

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KONSUMENT 11/2013 veröffentlicht: 22.10.2013

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So brennen Grabkerzen am besten

Grundsätzlich eignen sich Paraffinkerzen für den Sommer, Produkte mit hohem Ölanteil und reine Ölkerzen für die kalten Monate. Wer aufgrund eines preisgünstigen Angebots gleich einen größeren Vorrat kauft, ist gut beraten, Kompositionskerzen auszusuchen, also kombinierte Produkte aus Paraffin und Öl. Sie sind sowohl in der wärmeren als auch in der kälteren Jahreszeit einsetzbar.

Gerade aufstellen. Die Kerze in einer standsicheren Position an der Grabstelle platzieren. Steht sie schief oder verrutscht der Docht, kann die Flamme die Hülle beschädigen. Frei stehende Kerzen müssen stets windgeschützt stehen, und zum Vermeiden von Rändern am besten auf einem Untersetzer. Bei mehreren Kerzen einen Abstand von etwa 10 Zentimetern einhalten.

Nicht in die pralle Sonne. Die Kerze nach Möglichkeit nicht in der prallen Sonne aufstellen. Vor allem bei Kerzen auf Ölbasis bewirkt direkte Sonneneinstrahlung, dass die Brennmasse schneller schmilzt, als der Docht abbrennt. Der Docht kann dann in das flüssige Wachs kippen und erlöschen.

Aufstellen in der Grablaterne. Verlischt die Kerze in der Grablaterne vorzeitig, kann das folgenden Grund haben: Die Luftzufuhr für die Kerze reicht nicht aus, weil das Grablicht für die Laterne zu groß ist. In einer geschlossenen Laterne müssen oberhalb der Kerze noch 12 bis 15 Zentimeter Platz sein. Dadurch ist gutes Zirkulieren der Raumluft möglich und die Hitze beschädigt das Glas der Laterne nicht.

Anzünden. Stellen Sie den Docht vorsichtig gerade. Achten Sie darauf, dass er nicht abbricht und keine Fremdkörper wie beispielsweise Teile des Streichholzes in das flüssige Wachs gelangen. Das ist deshalb wichtig, weil solche Partikel im Wachs den Docht verstopfen und seine Saugfähigkeit beeinträchtigen. Zudem können kleine im Wachs schwimmende Stücke Feuer fangen und wie ein zweiter Docht wirken. In der Folge zerstört die zweite Flamme jedoch die Kerze. Das kann passieren, wenn sich das brennende Teilchen am Kerzenrand befindet. Der Rand bricht und die Kerze beginnt seitlich zu rinnen.

Brenndauer. Wie lange eine Kerze brennt, hängt davon ab, wie gut Docht und Wachs aufeinander abgestimmt sind. Die Flamme muss groß genug sein, um die gesamte Brennmasse zu schmelzen, nicht jedoch zu groß, sonst verbrennt die Kerze zu rasch.

Brennverhalten. Im Winter bei niedrigen Temperaturen ist es möglich, dass die Kerzenflamme kleiner ist als bei warmen Außentemperaturen. Die Brennleistung frei stehender Kerzen ist zudem niedriger als jene von Kerzen in Grablaternen. Schmilzt der Brennkörper infolge zu niedriger Brenntemperaturen nicht komplett, so kann nach dem Abbrennen mehr Wachs in der Umhüllung zurückbleiben.

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