KONSUMENT.AT - Smartphones - Steckbriefe: 1 Handy mit Testurteil "sehr gut" und 8 "Gute"

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KONSUMENT 10/2014 veröffentlicht: 25.09.2014, aktualisiert: 24.10.2014

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Steckbriefe: 1 Handy mit dem Testurteil "sehr gut" und 19 Handys mit dem Testurteil "gut"

Im Folgenden Kurzbeschreibungen der getesteten Smartphones

iPhone 6 plus
Testurteil: sehr gut

Mit dem iPhone 6 plus (Bildschirmdiagonale: 5,5 Zoll) bringt Apple erstmals ein Phablet auf den Markt, also jene Mischform aus Smartphone und Tablet, mit der nicht zuletzt Samsung schon seit Längerem Erfolge feiert. Auflösung und Helligkeit des iPhone 6 plus sind exzellent, der Touchscreen von ebenso hoher Qualität. Der Fingerabdruckscanner scheint von weitgehend unverändert vom IPhone 5S übernommen worden zu sein. Er funktioniert anstandslos, dem Vernehmen nach ist es aber immer noch möglich, ihn mit etwas technischem Aufwand auszutricksen.

NFC-Unterstützung ist vorhanden, bei uns aber bis zur noch ungewissen Einführung von Apple Pay nutzlos, weil diese Funktion ausschließlich für Apples zukünftigen Bezahldienst genutzt werden kann. Die Kamera überzeugt trotz ihrer vergleichsweise geringen 8 Megapixel selbst bei schlechten Lichtverhältnissen und weist im Detail einige Verbesserungen bzw. mehr Funktionen gegenüber jener des 5S auf. Eine Besonderheit des iPhone 6 plus ist der optische Bildstabilisator, der auf jeden Fall Vorteile für die Bildqualität bringt, sich allerdings in Situationen mit starken Vibrationen auch nachteilig auswirken kann.

Auf hohem Niveau befinden sich weiters die Videoaufnahmen inklusive Ton. Die Tonwiedergabe ist ebenfalls top, erreicht aber nicht die Qualität des HTC One mit seinen Stereolautsprechern. Neu bei Apple ist, dass auch der Startbildschirm im Querformat angezeigt werden kann. Zweimaliges Berühren des Hometaste lässt zwecks besserer Erreichbarkeit die oberen Appreihen auf dem Bildschirm nach unten rutschen. LTE wird unterstützt. Das iPhone 6 plus wurde unter iOS 8.0 getestet, mittlerweile ist Version 8.1 verfügbar.

Zunehmend störend ist die fehlende Speichererweiterungsmöglichkeit. Wie sich nicht zuletzt beim Upgrade auf iOS 8 gezeigt hat, ist der Platz auf den 16 GB-Modellen sehr knapp. Mehr Speicher kostet aber mindestens 100 Euro Aufpreis und somit das Vielfache einer vergleichbaren microSD-Karte.

iPhone 6
Testurteil: gut

Apple spielt erwartungsgemäß weiterhin in der Oberliga mit, wenngleich Überraschungen einmal mehr ausgeblieben sind. Das Display des iPhone 6 ist gegenüber dem Vorgängermodell 5S von 4 auf 4,7 Zoll gewachsen, was für viele Anwendungen klare Vorteile bringt (zugleich bleibt es aber kompakter als z.B. das Samsung Galaxy S5 mit 5,1 Zoll). Das sehr helle Display und der hochwertige Touchscreen sind von sehr hoher Qualität, auch wenn die Auflösung ein wenig geringer ist als beim 5S. Der Fingerabdruckscanner scheint von dort weitgehend unverändert übernommen worden zu sein. Er funktioniert anstandslos, dem Vernehmen nach ist es aber immer noch möglich, ihn mit etwas technischem Aufwand auszutricksen.

NFC-Unterstützung ist vorhanden, bei uns aber bis zur noch ungewissen Einführung von Apple Pay nutzlos, weil diese Funktion ausschließlich für Apples zukünftigen Bezahldienst genutzt werden kann. Die Kamera überzeugt trotz ihrer vergleichsweise geringen 8 Megapixel selbst bei schlechten Lichtverhältnissen und weist im Detail einige Verbesserungen bzw. mehr Funktionen gegenüber jener des 5S auf. Die Bildqualität liegt auf dem Niveau anderer Topmodelle. Gleiches gilt für die Videoaufnahmen inklusive Ton. Die Tonwiedergabe ist ebenfalls top, erreicht aber nicht die Qualität des HTC One mit seinen Stereolautsprechern.

Neu bei Apple ist, dass auch der Startbildschirm im Querformat angezeigt werden kann. LTE wird unterstützt. Das iPhone 6 wurde unter iOS 8.0 getestet, mittlerweile ist Version 8.1 verfügbar.

Zunehmend störend ist die fehlende Speichererweiterungsmöglichkeit. Wie sich nicht zuletzt beim Upgrade auf iOS 8 gezeigt hat, ist der Platz auf den 16 GB-Modellen sehr knapp. Mehr Speicher kostet aber mindestens 100 Euro Aufpreis und somit das Vielfache einer vergleichbaren microSD-Karte.

LG G3 mit Edelbildschirm (Bild: ICRT)

LG G3
Testurteil: gut

Das aktuelle Flaggschiff von LG (getestet unter Android 4.4.2) ist eines der ersten Smartphones mit Quad HD-Display (= das Vierfache von HD). Damit hängt das G3 sein Vorgängermodell G2 hinsichtlich der Pixeldichte deutlich ab (538 gegenüber 424 Pixel pro Zoll/ppi).

Allerdings ist Schärfe nicht alles. Abhängig vom Blickwinkel zeigen sich auf dem 5,5 Zoll großen Display Spiegelungen, und die Lesbarkeit bei seitlicher Betrachtung ist schlechter als bei anderen Smartphones dieser Preisklasse.

Positiv fallen das überarbeitete Kamera­menü und der Laser-Autofokus auf, der das bei dunkler Umgebung störende Autofokus-Licht ersetzt. Leider sind die Bedientasten zu nahe am Kameraobjektiv positioniert. Fingerabdrücke auf der Linse und unbeabsichtigtes Abdecken sind vorprogrammiert.

Zwei Verarbeitungsschwächen gibt es: Der Einschaltknopf ist wackelig und bleibt manchmal stecken. Außerdem kann man beim Aufnehmen bzw. Wiedergeben von Videos die Display-Helligkeit maximal auf 80 Prozent stellen, weil das G3 sehr heiß wird. Die Helligkeits-Beschränkung ist in der Praxis kein Prob­lem, beweist aber, dass das Gerät von seinen hohen technischen Spezifikationen überfordert sein könnte. Fazit: Ein gutes Gerät mit umfangreicher Ausstattung, das technisch nicht völlig überzeugen kann. 

Samsung Galaxy Note 3 neo - preisgünstiger und immer noch empfehlenswert (Bild: ICRT)

Samsung Galaxy Note 3 neo
Testurteil: gut

Das Galaxy Note 3 mit dem Zusatz "neo“ ist die preisgünstigere Version des gleichnamigen beliebten Samsung-Geräts und immer noch empfehlenswert. Das 5,5-Zoll-Display ist brillant und scharf, wenngleich der Unterschied zum Geschwistermodell feststellbar ist.

Auch die Kamera erreicht nicht dessen Qualität, ist aber durchaus akzeptabel. Dank LTE-Unterstützung, guter Akkuleistung, sehr gutem Touchscreen und guter Klangqualität der mitgelieferten Kopfhörer ist der Abstand zum Spitzenfeld aber nicht extrem groß. 11,5 GB interner Speicher sind verfügbar. Negativ bewertet wurde die Tonqualität der Videoaufnahmen.

HTC One Mini 2 - gut und kompakt (Bild: ICRT)

HTC One Mini 2
Testurteil: gut

Das Nachfolgemodell des HTC One Mini weist in erster Linie Verbesserungen bei der Ausstattung auf. So ist das Display eine Spur gewachsen (von 4,3 auf 4,5 Zoll), die Kamera hat mit 13 MP nun eine höhere Auflösung, und die Android-Version (4.4.2) ist aktueller. Nichts geändert hat sich an der Feststellung, dass das One Mini 2 eine empfehlenswerte Wahl darstellt für alle, die Wert auf ein gut handhabbares und doch kompaktes Smartphone legen.

Besonders hervorzuheben sind die Qualität des Displays, die Empfangsempfindlichkeit und die Klangqualtiät der eingebauten Lautsprecher. Das Gerät hat 10,8 GB nutzbaren internen Speicher, einen Camcorder mit HD-Auflösung und NFC.

Samsung Galaxy K Zoom
Testurteil: gut

Mit dem Galaxy K Zoom setzt Samsung die mit dem (kleineren) S4 Zoom begonnene Produktlinie fort. Beide Geräte sind Smartphone und Digitalkamera zugleich, mit allen Vor- und Nachteilen, welche diese Kombination mit sich bringt. Mit optischem 10-fach-Zoom und Xenon-Blitzlicht hebt sich das K Zoom jedenfalls deutlich von der Masse der Smartphones ab. Die Bildqualität ist entsprechend hoch und das selbst unter schlechten Lichtbedingungen. Andererseits muss man als Nutzer zu Kompromissen bereit sein. Das Gehäuse ist deutlich dicker als bei herkömmlichen Smartphones. Die Bedienung der Kamera via Touchscreen bzw. die Lautstärkeknöpfe (zum Zoomen) ist oft langsam und unpräzise. Als Smartphone betrachtet (unter Adnroid 4.4.2) erbringt das Galaxy K Zoom recht ordentliche Leistungen. Das Display (4,8 Zoll)  hat eine hohe Auflösung und reagiert schnell, die Tonqualität des Musicplayers mit den mitgelieferten Kopfhörern ist gut, NFC wird unterstützt. Für den Anschluss an den HDMI-Eingang des TV-Gerätes benötigt man ein spezielles MHL-Kabel von Samsung.

HTC Desire 816
Testurteil: gut

Mit seinen 5,5 Zoll folgt das Desire 816 (getestet unter Android 4.4.2) dem Trend zu großen Smartphones und schlägt sich in diesem Umfeld auch relativ gut. Positiv: Akkulaufzeit, Empfangsempfindlichkeit, Displayqualität, Video- und Videotonqualität. LTE-Unterstützung. So wie auch andere HTC-Modelle hat das Gerät Stereolautsprecher in die Vorderseite integriert. 4,49 GB interner Speicher. In der Maximaleinstellung übersteigt die Lautstärke der mitgelieferten Kopfhörer die empfohlene Grenze von 100 dB(A). Abstriche bei der Bewertung gab es für das Telefonieren und für SMS. Hier sollte immer noch eine einhändige Bedienung möglich sein. Bei anderen Geräten ist dies durch das Einblenden einer zusätzlichen Tastatur möglich.

Huawei Ascend P7
Testurteil: gut

Huawei Ascend P7 - Anschluss ans Spitzenfeld (Bild: ICRT)

Der chinesische Hersteller Huawei hat den Anschluss ans Spitzenfeld vollzogen und legt mit dem Ascend P7 ein alltagstaugliches 5-Zoll-Smartphone zu einem vergleichsweise günstigen Preis vor (getestet unter Android 4.4.2). Zur recht umfangreichen Ausstattung zählen ein HD-Camcorder, NFC, eine 13-MP-Hauptkamera sowie eine 8-MP-Frontkamera.

Die Displayqualität sowie die Handhabung sind sehr überzeugend und das Gerät ist mit 7 mm Stärke sehr dünn. Die Empfangsempfindlichkeit ist hoch. Negativ aufgefallen sind lediglich die mitgelieferten Kopfhörer, die man besser austauschen sollte, sowie die schlechte Tonqualität der Videoaufnahmen.


Nokia Lumia 930
Testurteil: gut

Nokia Lumia 930 - alle Testergebnisse auf hohem Niveau (Bild: ICRT)

Ein umfangreich ausgestattetes Top-Smartphone mit dem Betriebssystem Windows Phone 8.1. Die Qualität des 5-Zoll-Displays ist hoch, der Touchscreen funktioniert sehr gut. Seine Empfindlichkeit kann von "normal“ auf "hoch“ verändert werden, dann kann man das Gerät auch mit herkömmlichen Handschuhen bedienen.

Alle Testergebnisse sind auf hohem Niveau, inklusive Bildqualität der 19-MP-Kamera, Akkulaufzeit und Onboard-Navigationslösung. Mit 165 Gramm ist das Gerät vergleichsweise schwer. Der nutzbare interne Speicher von 29,1 GB kann nicht mit SD-Karte erweitert werden. Im Falltest wurde das Gehäuse deutlich deformiert, jedoch ohne dass die Gerätefunktionen dadurch beeinträchtigt wurden.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
133 Stimmen
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Kommentare

  • Viele Produkte, große Tabellen
    von REDAKTION am 24.02.2015 um 10:38

    Sie haben Recht. Wir liefern immer mehr Modelle mit immer mehr Features, da kommt die Darstellung in Form von Tabellen schnell an ihre Grenzen. Wir arbeiten daran, das Instrument des Produktfinders (derzeit bei den TV-Geräten: http://www.konsument.at/produktfinder-tv ) auch auf die Handys zu übertragen.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Die Gesamttabelle ist so groß,
    von hwy2001 am 23.02.2015 um 00:28
    dass man sie beim besten Willen nicht überblicken kann.