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Abwassergebühr: Wer spart, der zahlt

Kommentar von E. Spanlang

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KONSUMENT 8/2014 veröffentlicht: 18.07.2014, aktualisiert: 25.09.2014

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Leserreaktionen

Brunnen aktiviert

Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Weil ich mich über diese Bestrafung für geringen Wasserverbrauch so geärgert habe, ließ ich unseren alten Brunnen im Garten neu schlagen. War zwar teuer, aber besser als für Abwasser zu bezahlen, das in der Wiese versickert.

User "erwinaumann"
(aus KONSUMENT 10/2014)

Unlogisch

Der Nachlass von Abwassergebührenberechnung in Wien ist unlogisch. Wobei die Gebühren zumindest direkt mit dem Wasserverbrauch zusammenhängen. Noch viel schlimmer geht es da in NÖ zu: man bezahlt entsprechend der Wohnfläche (samt Außenmauern!) Erdgeschoß x Stockwerk. Wenn Sie also bei einem Einfamilienhaus im Dachgeschoß noch ein kleines Waschbecken installieren, zahlen Sie für das ganze bewohnte Dachgeschoß nochmals so viel, wie im Erdgeschoß.

Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob Sie dieses Haus mit 10 stark Wasserverbrauchenden Mitbewohnern bewohnen, einen Pool im Garten haben, oder ob dieses Haus von einem Ehepaar nur als Zweitwohnsitz fast nicht genützt wird. Die Menge des abgeleiteten Abwassers ist völlig egal und damit gibt es auch viel weniger Anreiz, bei Trinkwasser zu sparen.

Name der Redaktion bekannt
(aus KONSUMENT 10/2014)

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Kommentare

  • Abwassergebühr
    von erwinaumann am 25.07.2014 um 18:46
    Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Weil ich mich über diese Bestrafung für geringen Wasserverbrauch so geärgert habe, ließ ich unseren alten Brunnen im Garten neu schlagen. War zwar teuer, aber besser als für Abwasser zu bezahlen, das in der Wiese versickert.