KONSUMENT.AT - Akku-Bohrschrauber im Test - Akku-Bohrschrauber im Test

Akku-Bohrschrauber im Test

Daumen oder Schrauben drehen

Seite 2 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 6/2007 veröffentlicht: 18.05.2007

Inhalt

Sieger und Verlierer

Auffallend am Testergebnis ist: Es gibt klare Sieger, klare Verlierer und ein breites Mittelfeld. Sie haben die Qual der Wahl und sollten sich vor der Anschaffung überlegen, wozu Sie das Gerät brauchen und welche Anforderungen es erfüllen muss. So sind drei Geräte in unserem Test reine Schrauber. Während beim Metabo ein zweiter Akku zur Standardausrüstung gehört (was generell von Vorteil ist, denn ein Zusatzakku kann teuer kommen), ist bei den Bosch-Schraubern der Akku eingebaut und kann nicht getauscht werden.

Drehmoment und "Impuls"

Soll Metall oder Stein gebohrt werden, wird man eher zum schweren Modell mit hohem Drehmoment greifen. Von Vorteil für solche Arbeiten sind vor allem Bohrschrauber mit leistungsstarkem Motor, hoher Drehzahl und zwei Gängen. Über all das verfügt der Testsieger Metabo BSZ 14,4. Und über noch etwas, was sich hinter der Typenbezeichnung „Impuls“ verbirgt: einen Modus, mit dem sich festgefressene Schrauben leichter lösen lassen.

Als wenig geeignet für härtere Einsätze haben sich Geräte mit hoher Voltzahl und nur einem Gang erwiesen, da die Übersetzung der Motorkraft schlechter ist als bei Bohrschraubern mit zwei Gängen.

Akku in Flammen

Wer also regelmäßig zum Bohrer greift, sollte etwas mehr investieren. Es lohnt sich auf jeden Fall, wie auch unser Dauerbelastungstest beweist. Die teureren Geräte haben ihn allesamt ohne Probleme überstanden und sind treue Gefährten über mehrere Jahre – auf jeden Fall übersteigt ihre Lebensdauer 33 Stunden Dauerbelastung. Im Billigsektor gibt es „Wegwerfgeräte“: Bei der Black & Decker CP12K brach nach der Hälfte der Testzeit die Motorbefestigung. Die Kress 120 ASS gab nach zwei Drittel der Testzeit den Geist auf, ebenso die Skil 2402 AA. Die Einhell BPAS 18 AK überlebte gar nur zehn Prozent der Testzeit (also etwas mehr als drei Stunden); die Einhell BPAs 14,4 schaffte zwar den Test, nicht aber den simulierten Kurzschluss, bei dem der Akku in Flammen aufging.

Fazit: Wer nicht gleich zu den Spitzenreitern greift, sollte sich im Mittelfeld nach dem Gerät mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis umsehen, das am ehesten seinen Arbeitsanforderungen entspricht.

Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
6 Stimmen
Weiterlesen