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Anti-Schimmel-Mittel

Nur Fleckenbekämpfung

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Konsument 7/2002 veröffentlicht: 26.06.2002

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Tatort Wohung

Innerhalb unserer vier Wände bieten die Feuchträume wie Bad oder Küche ein ideales Klima, aber auch ungeheizte Nebenräume wie Schlafzimmer oder Keller sind Kandidaten. Verdächtig sind muffiger Geruch, feuchte Flecke an Wänden, Decke oder Boden und – besonders im Winter – stets feuchte Fensterrahmen. Ein Alarmzeichen ist auch, wenn sich beim Betreten der Wohnung die Brillengläser beschlagen.

Lüften reduziert Luftfeuchtigkeit

Viele unterschätzen die Luftfeuchtigkeit, die im ganz normalen Alltag entsteht: Ein 10-Liter-Kübel voll Wasser kommt da in einem Haushalt mit mehreren Personen (durch Atmen, Schwitzen, Duschen, Wäschewaschen, Kochen oder Zimmerpflanzen) leicht zusammen. Wirksamste Gegenmaßnahme: regelmäßig und gründlich lüften („Stoßlüftung“). Öffnen Sie alle Fenster viermal pro Tag weit. Es sollte dabei quer durch die ganze Wohnung ziehen; bei eisigen Temperaturen reichen oft schon fünf Minuten. Die kalte Außenluft ist trocken und sorgt für rasche Reduzierung der Luftfeuchtigkeit.

Zusätzlich Heizen

Zur Wohnungsentfeuchtung gehört neben dem richtigen Lüften auch der gezielte Einsatz der Heizung. Lassen Sie feuchte Räume nicht zu sehr auskühlen, auch in der Übergangszeit nicht. Das gilt genauso für Schlafzimmer, die weniger geheizt werden. Verhindern Sie, dass sich an Stellen, wo Schimmel sich leicht ansiedelt, Wasser ansammelt: Zum Beispiel kann man nach dem Duschen die Wassertropfen mit einem Tuch oder mit einem Abzieher (Gerät zum Fensterputzen) wegwischen. Stark beschlagene Fenster und feuchte Rahmen im Winter ebenfalls abtrocknen.