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Armaturenkauf

Evolution des Wasserhahns

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Konsument 3/2004 veröffentlicht: 20.02.2004, aktualisiert: 24.02.2004

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Armaturen entkalken

Verschmutzte Luftsprudler (Perlatoren) behindern, wie verkalkte Brauseköpfe auch, den Wasserdurchfluss. Deshalb ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen ihren Zustand zu überprüfen. Das Wirkprinzip ist einfach: Säure löst Kalk. Damit aber die Oberflächen der behandelten Teile nicht angegriffen werden, darf diese nicht zu stark bzw. zu konzentriert sein. 

Verkalkte Brauseköpfe und Perlatoren werden in eine Essiglösung (drei Teile warmes Wasser, ein Teil konzentrierte Essigessenz) gelegt, die sie völlig bedecken muss. Geeignet sind auch Zitronensaftkonzentrat und handelsübliche Schnellentkalker.

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad. Danach werden die Teile mit klarem Wasser abgespült. Eventuell ist dieser Vorgang zu wiederholen.

Hilft die Essigkur nicht mehr, muss der Perlator ersetzt werden. Zur Sicherheit sollte beim Kauf des Ersatzteils der alte Luftsprudler als Muster mitgenommen werden. Bei einigen Fabrikaten ist der Einsatz auch einzeln erhältlich.

Tipp: Bevor ein gereinigter Luftsprudler wieder eingeschraubt wird, sollte man das Wasser kurz laufen lassen. Dadurch werden eventuell im Ventil vorhandene Schmutzpartikel ausgeschwemmt und landen nicht direkt wieder im Perlator.

Achten Sie darauf, beim Abschrauben des Perlators die Verchromung nicht zu beschädigen. Verwenden Sie einen Kunststoff-Schlüssel oder kleben Sie Chromteile mit Isolierband ab.

 
Mit einer kleinen Bürste (alte Zahn-bürste) werden zunächst grobe Verun- reinigungen aus der Leitung am Luftsprudler entfernt.

 

Eine Essiglösung oder ein Kalklöser befreien den Perlator über Nacht von Kalkablagerungen. Beim Einschrauben die Dichtung nicht vergessen!

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