KONSUMENT.AT - Armaturenkauf - „Innenleben”: Trend zur Keramikkartusche

Armaturenkauf

Evolution des Wasserhahns

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Konsument 3/2004 veröffentlicht: 20.02.2004, aktualisiert: 24.02.2004

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„Innenleben”: Trend zur Keramikkartusche

Den Beginn der Einhebelmischertechnik haben Kugel- und Zylinderkartusche eingeleitet. Wassermenge und -mischungsverhältnis werden beim einen System durch eine drehbare Metallhohlkugel mit Durchflussöffnungen gesteuert, beim anderen durch einen Kolben.

Weitgehend verschleißfrei

Die dritte, inzwischen häufigste Variante ist die Keramik-Kartusche, bei der zwei übereinander liegende gelochte Keramikscheiben je nach Verdrehen einen stärkeren oder schwächeren Wasserstrahl bzw. mehr Kalt- oder mehr Heißwasser durchlassen. Fast alle Firmen verwenden heute Keramik-Kartuschen – sie sind weitestgehend verschleißfrei und noch etwas leichtgängiger als die beiden anderen Mischersysteme.

Wenig Drehung, viel Wasser

Keramik kommt auch in Zweigriff-Armaturen zum Zug. Ein um bis zu 180 Grad verdrehbarer Keramik-Einsatz sorgt für einen „kurzen Weg”, das heißt, schon bei geringer Drehung fließt viel
Wasser. Dem steht ein „langer Weg” in Zweigriff-Armaturen mit herkömmlicher Gummidichtung gegenüber – da muss man den Griff um mindestens 360 Grad verdrehen, bis es ordentlich spritzt. „Federführend“ im doppelten Wortsinn ist die von der Firma Schmiedl entwickelte Technik – eine Gummidichtung mit Feder.

Dichtung austauschen

Tipp: Falls es einmal Probleme gibt, ist nicht immer gleich eine neue Armatur nötig; oft genügt es, Dichtungen bzw. Kartusche auszutauschen.

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