KONSUMENT.AT - Badewannensanierung - Badewannensanierung

Badewannensanierung

Alte Wanne mit neuer Haut

Seite 2 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 11/2004 veröffentlicht: 14.10.2004, aktualisiert: 22.10.2004

Inhalt

Kleiner Kratzer behebbar

Email dagegen ist eine glasharte Schutzschicht, die vor allem auf Stahlblechbadewannen aufgebrannt wird. Zwar ist es sehr widerstandsfähig und temperaturbeständig und wird nicht schnell schmutzig, es kann aber bei starken Stößen mit harten Gegenständen zerbrechen und abblättern. Ist das Loch im Email tief, beginnt die Wanne zu rosten und wird schließlich undicht. Zur Behebung kleinerer Schäden gibt es Keramik-Reparatursets. Diese haben allerdings den Nachteil, dass die ausgebesserte Stelle sich in Farbe und Schichtdicke vom Email abhebt und die reparierte Stelle mit der Qualität des Emails nicht mithält; sie muss gegebenenfalls wieder erneuert werden.

Reparatur ist ökologisch sinnvoller

Ist die Wanne ein „Totalschaden“, muss sie erneuert werden. Das Herausreißen der alten und der Einbau einer neuen Wanne ist allerdings die aufwendigste und teuerste Art der Sanierung. Denn dabei müssen meist zwei Reihen Fliesen abgeschlagen werden, was auch die Frage aufwirft, ob es ausreichend Ersatz für die Wiederverfliesung gibt. Im Einbaubereich müssen die Wände neu verputzt werden, danach ist der Fliesenleger an der Arbeit, das Anschließen der Armaturen ist wieder ein Fall für den Installateur. Der Neueinbau einer emaillierten Stahlblechwanne dauert zwei bis drei Tage und kostet mindestens 900 bis 1100 Euro. Aus ökologischer Sicht verbraucht eine neue Wanne bis zu siebenmal mehr an Ressourcen als die Sanierung einer bestehenden. Die Vorteile des Wannentauschs: Man kann dabei auch die alten Leitungen sanieren, sich die lang ersehnte Wunschbadewanne einbauen und hat eine Garantiezeit von 30 Jahren

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
38 Stimmen
Weiterlesen