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Badewannensanierung

Alte Wanne mit neuer Haut

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Konsument 11/2004 veröffentlicht: 14.10.2004, aktualisiert: 22.10.2004

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Polyurethan ist aufwändiger

Zwei Anbieter haben sich auf die Beschichtung mit Polyurethan spezialisiert: Binder und Remaill-Technik Austria; letztere Bezeichnung ist etwas missverständlich, weil die Technik nichts mit Email zu tun hat. Auf jeden Fall ist sie zeitaufwendiger als Beschichtung mit Epoxiharz. Vor der Beschichtung muss die Wanne in zwei Arbeitsgängen von allen organischen und anorganischen Stoffen gereinigt werden. Danach wird 2-Komponenten-Polyurethan aufgetragen, das bis zu eineinhalb Stunden zum Aushärten benötigt (kann mittels Infrarot-Heizlampe beschleunigt werden). Abschließend wird ein Polymer auf die Oberfläche aufgezogen, die Wanne ist sofort wieder benutzbar. Bei den Arbeiten ist der Schutz durch Plastikhandschuhe, eine Abluftanlage und eine an einer Turbine angeschlossene Frischluftmaske unbedingt nötig.

Oberfläche muss nach Auftragen glatt sein

Bei beiden Verfahren sollte man von vornherein auf folgenden Punkte achten: Die Wanne muss danach im Erscheinungsbild einer neuen Wanne entsprechen, die Oberfläche muss glatt und glänzend sein, es dürfen keine Staubeinschlüsse, Spritzfehler oder Unebenheiten („Orangenhaut“) erkennbar sein. Über die gesetzliche Gewährleistung von drei Jahren hinaus sollte es eine Garantie auf weitere fünf Jahre für Haltbarkeit und Farbbeständigkeit geben.

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