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Bodenstaubsauger

Papierfilter ade!

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Konsument 4/2008 veröffentlicht: 27.02.2008

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Motordauerprüfung nicht überstanden

Der Fakir wiederum zeigte noch in anderer Hinsicht Schwächen: Als einziges Modell überstand er die Motordauerprüfung nicht. Auch die Stoß- und Fallprüfung überstand er nicht schadlos. Probleme mit der Haltbarkeit hatte im Test ansonsten nur noch der Sauger von LG. Der Rest schnitt „sehr gut“ ab.

Vorteil durch Elektrobürste

Ein positives Beispiel ist dagegen das Vorwerk- Modell. Seine relativ bescheidenen, gemessenen 1000 Watt – die niedrigste Leistung im Test – reichen aus, um „gute“ bis „sehr gute“ Saugergebnisse zu erzielen. Allerdings sind die Vorwerk-Sauger standardmäßig mit Elektrobürsten ausgestattet, was ihnen von Haus aus einen Vorteil verschafft.

Speziell auf kurzflorigen, strapazierfähigen Teppichen und Polstermöbeln ist eine Elektrobürste mit ihrer motorbetriebenen Bürstwalze den anderen teppichtauglichen Bauarten (Standardbürste sowie Turbobürste mit einer durch den Luftstrom rotierenden Bürstwalze) deutlich überlegen. In Haushalten ohne Haustiere und somit ohne hartnäckige Haare auf Teppichen und Polstern lohnt sich die nachträgliche Anschaffung einer Elektrobürste trotzdem nur bedingt.

Unterschiede bei den Elektrobürsten

Dabei ist zu erwähnen, dass Elektrobürste nicht gleich Elektrobürste ist. Bei Vorwerk ist die Konstruktion besonders gut gelungen. Hier erreicht der Saugstrom nämlich auch die Randbereiche der Düse, was zu guten Ergebnissen bei der seitlichen Staubaufnahme führt und nicht selbstverständlich ist. Anders als Teppiche sind Hartböden wie Fliesen, Laminat oder Parkett üblicherweise keine besondere Herausforderung für Staubsauger. Spezielle Hartbodendüsen bringen kaum bessere Ergebnisse, punkten aber zumindest damit, dass sie mit ihrem weicheren Bürstenkranz Holzböden meist mehr schonen als die Standarddüsen.

Hochpreisiger Direktvertrieb

Vorwerk-Staubsauger sind nur im Direktvertrieb erhältlich. Sie werden von Firmenvertretern nach einer Vorführung beim Kunden verkauft. Diese Exklusivität schlägt sich im gehobenen Preis nieder, wobei wir das günstige Standardmodell erworben haben. Ebenfalls mit Direktvertrieb arbeitet die Firma Lux, deren noch teureres Gerät im Test allerdings enttäuschte, weil es weder mit der Staub- noch mit der Faseraufnahme von Teppichen zurechtkam. Die ansonsten positiven Resultate, etwa bei der Faseraufnahme von Polstern, beim Geräusch oder beim Stromverbrauch, werden dadurch im Endergebnis leider weitgehend relativiert.

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