KONSUMENT.AT - Brandgefahr zur Weihnachtszeit - Was die Versicherung zahlt

Brandgefahr zur Weihnachtszeit

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Konsument 12/2008 veröffentlicht: 16.11.2008, aktualisiert: 19.12.2013

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Schön, aber gefährlich

Brennende Kerzen dürfen nicht zu nahe an brennbaren Materialien angebracht sein. Also auf entsprechenden Abstand (ideal sind mindestens 25 Zentimeter) zu den oberen Zweigen, zu Christbaumschmuck und anderen Dekorationen achten, auch zu Möbeln oder Vorhängen. Lametta schaut aus wie Metall, kann aber zu brennen beginnen. Und Sternspritzer werden bis zu 1000 Grad heiß. Empfehlenswert sind Christbaumständer, die mit Wasser befüllt werden. Der Baum bleibt dadurch frisch und das Gewicht des Wassers verleiht zusätzliche Stabilität.

Auch ein Kübel mit Wasser sollte immer in Reichweite sein. Unter keinen Umständen sollte man brennende Kerzen unbeaufsichtigt oder gar Kinder damit allein lassen.

Haushaltsversicherung bzw. Eigenheimversicherung

Ist das Malheur passiert, mindert die Haushaltsversicherung die Folgen, so man eine hat. Ersetzt werden nicht nur die Wiederbeschaffung der ruinierten Einrichtung sondern auch etwaige Folgeschäden wie Wasserschäden durch das Löschen sowie Renovierungs-, Aufräum- und Reinigungskosten. Wird durch den Zimmerbrand auch die Nachbarwohnung in Mitleidenschaft gezogen, ist nicht die Haushaltsversicherung, sondern die Privathaftpflicht zuständig (die jedoch in der Haushaltsversicherung inkludiert ist). Sie kommt für Schäden auf, die man anderen zufügt, und zahlt beispielsweise auch meist, wenn Kinder „zündeln“. Ohne Privathaftpflicht muss man den Schaden aus eigener Tasche bezahlen. Wer ein Haus besitzt, wird neben der Haushaltsversicherung ohnehin eine Eigenheimversicherung haben, die Brandschäden abdeckt.

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