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Brotbackgeräte

Frisch auf den Tisch

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Konsument 12/1999 veröffentlicht: 01.12.1999

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Besser nach Vorgabe zubereiten

Zumindest am Anfang sollten Rezepte aus den Gebrauchsanweisungen oder im Handel erhältliche Backmischungen, die auch für Automaten vorgesehen sind, verwendet werden. Das Brotbacken nach Rezept aus den Gebrauchsanleitungen klappt jedoch nicht in allen Backautomaten gleichermaßen gut (siehe dazu: Tabellen - "Brotbackgeräte"). Eigenkreationen oder Rezepte aus Kochbüchern gelingen nicht immer auf Anhieb. Fertige Backmischungen enthalten alle Ingredienzien außer Wasser und Fett, man erspart sich das Einkaufen der einzelnen Zutaten und das Abwiegen. Backmischungen können jedoch auch Zusatzstoffe enthalten. Die auf den Packungen angeführten Zubereitungsanweisungen sollten genau eingehalten werden.

Im Vergleich zum Backrohr verbrauchen Brotbackautomaten wenig Strom, etwa nur ein Viertel bis die Hälfte. Üblicherweise sind die Geräte auch mit einem Schnellbackgang, mit verkürzten Pausen zum Aufgehen des Teiges, ausgerüstet. Brotbackgeräte, auch die preiswerten, eignen sich weiters sehr gut zum Herstellen von Germ- oder Sauerteig, der dann im Backrohr weiter zu verarbeiten ist. Der große Vorteil auch bei dieser Funktion: Die Zubereitung erfolgt nach Programm, bis der Teig fertig ist, kann man sich anderem widmen.

So arbeitserleichternd sie auch sein mögen, wer sich zum Kauf eines Gerätes entschließt, sollte gute Gründe haben: Sei es, dass man wissen muss/möchte, aus welchen Zutaten das Brot besteht, sei es, dass die Begeisterung fürs Brotbacken groß und vor allem dauerhaft ist. Nur dann bleibt das Gerät wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum hinweg benutzt.

Ist in der Küche Platz genug? Geräte, die erst aus einem Kasten hervorgeholt werden müssen, geraten erfahrungsgemäß ebenfalls leicht in Vergessenheit. „Weil Selbermachen billiger ist“ sollte jedenfalls kein Argument für einen Kauf sein. Man muss schon sehr viele Brote backen, damit sich die Anschaffungskosten rentieren.

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