KONSUMENT.AT - Dämmerungs-Einbrüche - Alarmanlagen: Schutz von außen und innen

Dämmerungs-Einbrüche

So schützen Sie sich

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veröffentlicht: 10.11.2017

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Alarmanlagen: beim Hausbau mitplanen

Ist das Haus optimal mechanisch gesichert, stellt sich als nächster Schritt mitunter die Frage nach einer Alarmanlage. Kriminalisten wissen aus Befragungen, dass Alarmanlagen (neben Hunden) der größte Einbrecherschreck sind. Ideal ist es, schon beim Hausbau darauf Rücksicht zu nehmen– der nachträgliche Einbau ist teuer und aufwändig. Bau- und Elektromärkte bieten zahlreiche Sicherheitslösungen zum Selbsteinbau an. 
Sicherheitsexperten plädieren jedoch für Beratung und Installation durch einen Experten. Bei Unternehmen, die dem Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs (VSÖ) angehören, ist ein hoher Qualitätsstandard garantiert. Lassen Sie sich auf jeden Fall ein Installationsattest aushändigen, das die Richtlinienkonformität der Anlage bestätigt.

Nach dem jeweiligen Überwachungsbereich unterscheiden sich bei Alarmanlagen folgende Typen, die sich auch miteinander kombinieren lassen:

  • Außenhautschutz. Die Außenhaut wird mit verschiedenen Meldern versehen (Magnetöffnungskontakte, Glasbruch- oder Erschütterungsmelder etc.), die einen Alarm auslösen. Dadurch erfolgt die Abwehr des Täters zum frühestmöglichen Zeitpunkt.
  • Innenraumüberwachung. In allen oder in einigen ausgewählten Räumen registrieren Bewegungsmelder (Infrarot, Ultraschall) bei scharf gestellter Anlage Bewegungen und lösen dadurch den Alarm aus.
  • Objektschutz. Dabei geht es um gezielten Schutz wertvoller Gegenstände, etwa Gemälde mit speziell dafür entwickelten Bildermeldern. 

Wenn der Alarm losgeht

Wird ein Alarm ausgelöst, heult eine Sirene los, oder es werden Blitzlichter ausgelöst, um die Täter zu vertreiben und die Umgebung aufmerksam zu machen. Zusätzlich kann entweder die Polizei oder ein Sicherheitsdienst verständig werden. Die moderne Kommunikationstechnologie erlaubt dem Anwender mittlerweile, die Alarmanlage mittels einer speziellen Applikation am Smartphone zu kontrollieren und zu steuern. Dabei ist es wichtig, auf bestimmte Sicherheitsstandards zu achten. 

Alarmanlage scharfstellen

Die Installation einer Alarmanlage für Privathaushalte will gut überlegt sein. Denn es handelt sich um ein komplexes System, das richtig bedient werden will. Das ist umso schwieriger, je mehr Menschen zu einem Haus Zutritt haben. Verzichten die Bewohner nach einigen Fehlalarmen entnervt auf das Scharfstellen der Anlage, ist sie wertlos. 

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Kommentare

  • Bürger werden vom Staat allein gelassen bzw. es wird die Verantwortung abgewälzt
    von gerhard56 am 10.11.2017 um 16:45
    Der Staat hat kriminellen Elementen Tür und Tor geöffnet, will aber die Verantwortung für die Sicherheit auf den Staatsbürger abwälzen. Wenn der Staat der Meinung ist, das Grenzschutz etwas ist, was wir nicht brauchen, dann sollte der Staat die Kosten für die Sicherheit von Wohnungen und Häusern übernehmen. Diese Problematik ist ja erst evident geworden, nachdem der Staat bzw. die EU beschlossen hat, dass Grenzschutz zwar versprochen aber nicht eingehalten werden muss. Vor dieser Grenzöffnung ab es diese Problmatik ja kaum.